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Zuwanderungskontrolle im Autonomiestatut!

Die von Landesrätin Luisa Gnecchi heute getätigte Aussage, wonach in Südtirol mittlerweile mehr Ausländer als Ladiner leben, zeigt nach Ansicht des Landtagsabgeordneten der UNION FÜR SÜDTIROL, Andreas Pöder, eine immer stärker von der einheimischen Bevölkerung Südtirols gefühlte Problematik auf. Südtirol müsse auf eine Reform des Autonomiestatutes pochen, um die Kompetenzen in der Zuwanderungskontrolle zu erhalten, so Pöder. Es sei kein Grund zur reinen Freude, wenn mittlerweile die Zahl der Einwanderer größer ist als die Zahl der Ladiner, welche die älteste Volksgruppe Südtirols darstellen, so Pöder.
Die steigende Zahl von Einwanderern birgt ein hohes Konfliktpotential und schürt Ängste und Befürchtungen in der einheimischen Bevölkerung.
„Südtirols Politik verschließt weitgehend die Augen vor der Tatsache, dass in der Bevölkerung ein weiterverbreiteter Unmut über die steigende Zahl der Einwanderer herrscht. Viele Einheimische sind der Überzeugung, dass vor allem Nicht-EU-Bürger für die hohe Zahl von Diebstählen, Einbrüche und sonstiger Delikte sowie für den Drogenhandel verantwortlich sind. Zudem ärgern sich viele Einheimische über die Tatsache, dass Einwanderer relativ schnell in den Genuss von Sozialleistungen kommen und es auf der anderen Seite im Land selbst immer mehr Armut vor allem unter Familien mit mehreren Kindern und den älteren Menschen gibt.“

Der UNIONs-Abgeordnete fordert konkrete Bemühungen, um im Rahmen einer Ausweitung der autonomen Zuständigkeiten für Südtirol auch die Kompetenz in der Zuwanderungskontrolle zu erhalten.
„Bisher wurden Arbeitskräfte aus dem Ausland gebraucht. Das Problem stellen jedoch jene Ausländer dar, die kriminellen Machenschaften nachgehen oder das Sozialsystem missbrauchen. Die sich anbahnende Konjunkturflaute wird zu einem Rückgang von Arbeitsplätzen und somit auch zum Rückgang des Bedarfs an ausländischen Arbeitskräften führen. Deshalb muss bereits jetzt an die Folgen des Arbeitsplatzabbaus gedacht werden. Wenn die Sozialkrise da ist, ist es zu spät.“

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