Damit könne man, so Taraboi-Blaas, den ArbeitnehmerInnen höhere Löhne ausbezahlen. Dies wirke sich positiv auf die Kaufkraft der Familien aus. Gleichzeitige Aufwertung der Familienarbeit durch direkte Förderung derselben in Form von Erziehungsgeld für Kinder bis zu drei Jahren ermöglicht es zudem, der Armutsfalle entgegenzuwirken.
Auch die Rentenabsicherung von Müttern/Vätern, die ihre Kinder in den ersten drei Lebensjahren selbst betreuen, muss für diese Zeit gesichert werden. Damit kann unter anderem das Ungleichgewicht zw. öffentlichen und privaten Angestellten beseitigt werden.
Gleichzeitigt würde die Belastung für die Öffentliche Hand drastisch zurückgehen, wenn Erziehungsarbeit zuhause gefördert wird. Ein Krippenplatz für ein Kind bis zu drei Jahren kostet den Steuerzahler immerhin bis zu 1.200 Euro pro Monat, unterstreicht die Obmannstellvertreterin.
Familienförderung und gleichzeitige Entlastung der Unternehmer sind deshalb unerlässlich, um die Armutsspirale wieder zurückzudrehen, so Taraboi-Blaas abschliessend.