Luis Durnwalder lasse die nötige Ernsthaftigkeit und Würde vermissen, welches das Amt des Landeshauptmannes von einem Politiker abverlange.
Es sei unwürdig und lächerlich, wenn der Südtiroler Landeshauptmann sich für eine kommerzielle Werbetätigkeit für ein Privatunternehmen hergebe. Das Unternehmen selbst hat sich einen Werbegag ausgedacht, den der Landeshauptmann hätte stoppen müssen, so Pöder.
"Es ist ein Unterschied, ob der Landeshauptmann für eine gemeinnützige Veranstaltung oder eine Wohltätigkeitsveranstaltung wirbt. Es geht sogar noch an, dass der Landeshauptmann als Ehrengast bei Maturabällen oder ähnlichen Anlässen auf Plakaten oder Einladungen aufscheint. Allerdings ist es mehr als unangebracht, wenn der Landeshauptmann sich als Lockvogel für ein kommerzielles Reiseunternehmen hergibt."
Durnwalder macht sich laut Pöder zum Gespött der Öffentlichkeit. "Der Image-Schaden für das Amt des Landeshauptmannes ist beträchtlich; ein Landeshauptmann, der sich als Reise-Maskottchen für ein Reisebüro hergibt wird auch auf institutioneller Ebene von Amtskollegen oder Regierungsvertretern im In- und Ausland nicht mehr für voll genommen."
Pöder fordert Durnwalder auf, sich von der Initiative zu Distanzieren und die Würde des Amtes wiederherzustellen.