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Mäuseplage entlang der MEBO - Offnener Brief des Vorstandmitgliedes der UNION, Roland LangDie Obstbauern des Etschtales fordern, dass die Böschungen der Mebo regelmäßig gemäht werden und dass Mäuseköder ausgelegt werden. Durch das hohe Gras haben sich seit dem letzten Herbst die Mäuse stark vermehrt und sind in die anliegenden Obstwiesen abgewandert. Die Bauern, deren Obstwiesen an die Mebo angrenzen, befürchten dadurch höhere Baumausfälle.
In einem offenen Brief an Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder schreib Roland Lang folgendes:
An Herrn Dr. Luis Durnwalder Landhaus 1 39100 Bozen Zur Kenntnis an: Herrn Landesrat Hans Berger Landesrat für Landwirtschaft Brenner Straße 6 39100 Bozen Sehr geehrte Herren, im Namen zahlreicher Bauern, die zwischen Bozen und Meran ihre Obstanlagen haben, die an die Schnellstraße MEBO grenzen, schreibe ich Ihnen diesen offenen Brief. Bei verschiedenen Gesprächen während des Baumschneidens haben viele Bauern über die Böschung der MEBO geschimpft. Denn dort haben die Feldmäuse, lat. Microtus, ein Eldorado vorgefunden. Da die Böschung im Herbst nicht mehr gemäht wurde, haben sie sich massenhaft vermehrt. Da sie aber in der MEBO- Böschung damit überbevölkert waren, sind sie in die anliegenden Obstwiesen abgewandert. So wie auch die Expertise des Ringleiters des Südtiroler Beratungsringes Landw. Agronom Herr Markus Bradlwarter bestätigt, haben Bauern, die an die MEBO angrenzen, größere Baumausfälle zu befürchten. Deshalb fordern wir eine stetige Mähung der MEBO Böschung sowie den Einsatz von Mäuseködern. In Erwartung einer zustimmenden Antwort Für die betroffenen Bauern Roland Lang |
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Union für Südtirol Garibaldistraße 6 39100 - BOZEN
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