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Milkon-Debatte: SVP = Südtiroler Vertuschungs-Partei – LR Berger rücktrittsreifAls Südtiroler Vertuschungs-Partei bezeichnete heute der Landtagsabgeordnete der UNION FÜR SÜDTIROL, Andreas Pöder, im Rahmen der Debatte zur Milkon-Gastrofresh-Affäre die Südtiroler Volkspartei. Diese sei dabei, ein Konstrukt zu decken und weiter zu erhalten, welches 4.300 Mitgliedsbauern der Milkon und den Steuerzahlern einen Schaden verursacht und vor allem dem Gastrofresh-Mitinhaber und Ex-Milkon-Direktor Andreas Huber Vorteile bringe.
Pöder zitierte aus dem Bericht der Finanzwache vom 19. Jänner 2005 an die Staatsanwaltschaft, in dem das Konstrukt Milkon-Gasser-Huber-Gastrofresh als „disegno criminoso“ bezeichnet wird.
Pöder erläuterte, dass bei einem Gewinn von 1 Mio. Euro für die Gastrofresh Andreas Huber rund 250.000 Euro erhalten würde während jeder Mitgliedsbauer der Milkon nur unter Anwendung äußerster rechtlicher Verrenkungen vielleicht 0,009 Euro (einmalige Auszahlung) erhalten würde. Diese Zahlen, die Minderheitenberichte von Leitner, Kury und Pöder, alle Unterlagen und vor allem auch der Bericht der Finanzwache belegen, dass das Konstrukt Milkon-Gastrofresh aus der Milkon und der Gastrofresh einen Selbstbedienungsladen für einige wenige gemacht hat. Landesrat Berger habe in der gesamten Milkon-Gastrofresh-Frage eine schlechte politische Figur gemacht und habe durch Untätigkeit Andreas Huber und den anderen Architekten des „disegno criminoso“ freie Hand gelassen. Berger sei deshalb rücktrittsreif.
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