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Veranstaltung Union-Wipptal: Zuwanderung - Wohngeld - AnsässigkeitAls gelungen, bezeichnet der Wipptaler Bezirksausschuss der Union, denInformationsabend zum Thema „Ausländer-Sozialwohnungen-Wohngeld“, der kürzlich im Stadttheater Sterzing stattfand. Der auf Initiative vom Wipptaler Bezirksausschuss und der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Soziales der Union, Christine Taraboi, abgehaltene Abend zeigte auf, wieviel Diskussionsbedarf herrscht.
Mittels einer PowerPoint Präsentation wurde den rund 50 Anwesenden von Theo
Noggler die Entwicklung der Zuwanderung von Nicht EU-Bürger nach Südtirol in den letzten Jahren erläutert. Ziel war es, sich sachlich und objektiv aber auch seriös mit dieser Situation auseinanderzusetzen. Auch die Ursachen für den immer größer werdenden Unmut bei der einheimischen Bevölkerung, standen zur Diskussion. Gerade der massive Zustrom von Bürgern anderer Kulturen stellt nach Ansicht des Referenten Theo Noggler langfristig ein großes Problem dar, da hier Parallelgesellschaften in Südtirol vorprogrammiert sind. Wir sollten aus den Fehlern die beispielsweise in Deutschland oder Frankreich gemacht wurden, unsere Lehre ziehen, so Noggler. Es ist für uns höchste Zeit aus diesen Geschehnissen zu lernen! Es ist nicht Ausländerfeindlichkeit, wenn man eine Politik fordert, die die eigenen Bürger schützt. Es ist nicht Ausländerhass, wenn man Gefahren begegnet, die ansonsten zu genau diesem Hass führen. Es ist die Pflicht eines jeden Landes zum Wohle seiner Bürger zu handeln! Es ist keine Lösung zu sagen, wir werden Probleme lösen wenn sie da sind, so Theo Noggler. Er sieht in folgenden Punkten unbedingten Handlungsbedarf: • Gefahren für die Zukunft analysieren • Gesetzgebung anpassen (Schweizer Modell) • Ängste und Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen • Sozialschmarotzertum von Anfang an verhindern und dementsprechende Regelungen treffen • Keine Vergünstigungen schaffen, die von der Bevölkerung nicht getragen werden (Wohnbauförderung) Er schlägt deswegen Folgendes vor: • Wohnbauförderung und Wohnungsanspruch erst ab fünf Jahren Ansässigkeit! • Genaue Kontrolle und Regelung des Familiennachzuges! • Keine Aufnahme an Schulen ohne ausreichende Sprachkenntnis, da dies zu Lasten der einheimischen Kinder geht! • Beschränkung des Ausländeranteils an Schulen! • Sofortige Ausweisung von Kriminellen und je nach Art der Straftat ein Einreiseverbot von mindestens 2 Jahren! • Kein genereller Rechtsanspruch auf Inländergleichbehandlung! • Die Aufenthaltsbewilligung für Italien darf nicht automatisch eine Aufenthaltsbewilligung für Südtirol sein. Dafür sollte ein neues Gesetz vorbereitet und von den Südtiroler Vertretern dem römischen Parlament vorgelegt werden Der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder machte in seinem Referat auch die Südtiroler Volkspartei für den sprunghaften Anstieg der Zuwanderer mit verantwortlich, da 1999 im Landtag durch ihre Zustimmung die Aufhebung der 5-jährigen Ansässigkeitsklausel für das Wohngeld des Wohnbauinstitut beschlossen wurde. Während nämlich der Anteil der ausländischen Wohngeldempfänger im Jahr 1999 noch bei 4,2% lag, wurden im Jahr 2005 von insgesamt 21,2 Mio. Euro Wohngeld satte 30% an ausländische Antragsteller ausbezahlt. Auch bei der Zuweisung der Sozialwohnungen steigt der Anteil der ausländischen Mieter rapide an und man redet von einer Vervierfachung seit 2001. Einheimische Familien kommen immer seltener zum Zug. Das Problem wird größer, sobald an 500, derzeit in Arbeiterwohnungen untergebrachte Einwanderer, diese verlassen müssen und zum großen Teil Sozialwohnungen beantragen werden. Zudem wurden bereits die ersten Anträge gestellt, die Familien aus dem Ausland nachzuholen und in den Sozialwohnungen mit aufzunehmen. Viele einheimische Familien befürchten, künftig trotz steigender Preise und Belastungen, bei Sozialleistungen benachteiligt zu sein, weil sie aufgrund der hohen Zahl ausländischer Antragsteller nicht mehr zum Zug kommen, so Pöder. Wir wollen deshalb im Südtiroler Landtag mit einer Gesetzesänderung die Wiedereinführung der 5-jährigen Ansässigkeitsklausel als Voraussetzung für das Wohngeld (Mietgeld) des Wohnbauinstituts erreichen. Gleichzeitig sollen einheimische Familien beim Zugang zu Sozialwohnungen vorrangig behandelt werden. Die UNION FÜR SÜDTIROL wird deswegen auch eine Unterschriftenaktion starten, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, so Pöder abschließend. |
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Union für Südtirol Garibaldistraße 6 39100 - BOZEN
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