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Zuwanderung: Sachliche aber deutliche Diskusion

Gerade die Diskussion um das neue Einwanderergesetz der Regierung Prodi wird auch in Südtirol die Ausländerthematik wieder ins Gespräch bringen, ist die Bezirksobfrau Vinschgau und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Arbeitnehmer, Familie und Soziales in der Union für Südtirol überzeugt. Südtirol als Heimat mehrerer Sprachgruppen, in dem die angestammte deutsche und ladinische Minderheit mit ihrer in Jahrhunderten gewachsenen Kultur und Sprache immer wieder Anfeindungen von verschiedenen Seiten ausgesetzt ist, wird zunehmend mit diesem Thema konfrontiert.
Wo andere europäische Länder wie Deutschland, England und Frankreich längst schon ihre offene und viel zu lasche Ausländerpolitik bereuen und versuchen, Fehler der Vergangenheit wieder gutzumachen, glauben viele unserer Politiker noch an den Mulitkultitraum der linken Bewegungen aus den 70iger Jahren, so Taraboi Blaas weiter.
Es muss auch in Südtirol ohne Zweifel eine sachliche und vor allem eine menschliche Diskussion zum Thema Ausländer geführt werden. Doch dürfen dabei nicht hier gelebte und seit Generationen weitergeführte Werte über Bord geworfen werden, um multikulturellen und multireligiösen Gedanken Tür und Tor zu öffenen.
Wir sind nun einmal eine christlich-abendländisch orientierte Gesellschaft. Unsere daraus gewachsenen Werte und Moralvorstellungen dürfen nicht in Frage gestellt werden. Gesetze, die zum Schutze von Recht und Ordnung gemacht worden sind, müssen für alle gleich sein, erklärt Taraboi Blaas.
So ist auch das Recht auf Gleichberechtigung von Mann und Frau in allen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ebenen von allen hier lebenden BürgerInnen anzuerkennen. Gerade hier tun sich die bei uns lebenden Ausländer aus anderen Kulturkreisen schwer. Dadurch kommt es immer wieder zu Spannungen und Auseinandersetzungen, die das Miteinander schwer stören, führt die Unionsfunktionärin weiter aus.
Wir Südtiroler müssen mit der nötigen Selbstsicherheit laut und deutlich sagen, nach welchen Regeln wir in unserer Heimat leben wollen. Und diejenigen, die zu uns kommen, haben sich diesen Regeln gemäss zu verhalten, fordert Taraboi Blaas.
Respekt vor Grundgesetz und Rechtsordnung können und müssen wir verlangen.
Falsch verstandene Toleranz und Menschlichkeit führen in die Sackgasse, in der die oben zitierten Staaten längst schon stecken.
Wer in Südtirol leben will, muss unsere Kultur, unsere Tradition und unsere christlich-abendländischen Wurzeln kennen und respektieren.
Wegsehen und Nichtstun ist der falsche Weg, das Thema Ausländer in Angriff zu nehmen. Die Politik muss hier Rahmenbedingungen auch zum Schutze der einheimischen Bevölkerung schaffen, um ein gemeinsames Zusammenleben mit der bereits hier lebenden Ausländern möglich zu machen.
Die im Herbst stattfindenden Volksabstimmungen der Union für Südtirol unter anderem zu diesem Thema sind ein richtiger Schritt in eine gewaltfreie und sozial gerechte Zukunft für Südtirol, so Christine Taraboi Blaas abschliessend.

Verantwortlich für diese Pressemitteilung
Christine Taraboi Blaas
Bezirksobfrau Vinschgau und
Vorsitzende der Arbeitsgruppe Arbeitnehmer, Familie und Soziales in
der Union für Südtirol
Tartsch 25
39024 Mals
Handynr. 3471966209 erreichbar von 11.45 bis 14.45 und ab 19.20

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