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Preisbeobachtungsstelle des Landes: Schluss mit der Schönfärberei!Der Parteiobmann der Union für Südtirol, Andreas Pöder, bezeichnet einige der Preisangaben der Preisbeobachtungsstelle als unrealistisch. Insbesondere die Mietpreisangaben für einige Südtiroler Städte entsprechen keineswegs der Situation auf dem Mietmarkt, kritisiert Pöder. Bei den von der Preisbeobachtungsstelle angegebenen aktuellen Daten käme man auf durchschnittliche Kosten für das Wohnen (Mietwohnungen) von rund 700 Euro. Dabei lagen diese Kosten bereits im Jahr 2004 im Durchschnitt bei 785 Euro.
Die Angaben für Brixen sind beispielsweise nicht nachvollziehbar:
Mietpreis einer Wohnung in Brixen mit 75mt² Zentrum: Minimum 600€ Zentrum: Meistens 600€ Zentrum: Maximum 600€ Mietpreis einer Wohnung in Brixen Peripherie mit 75mt² Peripherie: Minimum 450€ Peripherie: Meistens 450€ Peripherie: Maximum 450€ Auch in Meran liegen die Mieten höher, insbesondere in der Peripherie: Mietpreis einer Wohnung in Meran mit 75mt² Zentrum: Minimum 800€ Zentrum: Meistens 830€ Zentrum: Maximum 900€ Mietpreis einer Wohnung in Meran Peripherie mit 75mt² Peripherie: Minimum 600€ Peripherie: Meistens 656€ Peripherie: Maximum 700€ Dass es z.B. in Bruneck ebenfalls keine Unterschiede zwischen Minimum und Maximum bei den Preisen gibt ist auch eigenartig. Die Peripherie-Mietpreise sind ebenfalls nicht sonderlich realistisch. Mietpreis einer Wohnung in Bruneck mit 75mt² Zentrum: Minimum 850€ Zentrum: Meistens 850€ Zentrum: Maximum 850€ Mietpreis einer Wohnung in Bruneck Peripherie mit 75mt² Peripherie: Minimum 600€ Peripherie: Meistens 600€ Peripherie: Maximum 600€ In Bozen können die Preise im Zentrum einigermaßen nachvollzogen werden, obwohl sie dort auch schon höher zu finden sind, für die Peripherie Mietpreis einer Wohnung in Bozen mit 75mt² Zentrum: Minimum 800€ Zentrum: Meistens 908,33€ Zentrum: Maximum 1.100 Mietpreis einer Wohnung in Bozen Peripherie mit 75mt² Peripherie: Minimum 600€ Peripherie: Meistens 712,50€ Peripherie: Maximum 800€ Pöder: „Die Mieten sind bisweilen um 200 bis 300 Euro höher als von der Preisbeobachtungsstelle angegeben. Auch den Immobilienportalen im Internet ist dies nachvollziehbar. Die von der Preisbeobachtungsstelle angegebenen Peripherie-Preise findet man selbst in entlegenen Gemeinden kaum oder gar nicht. Darüberhinaus wäre es zusätzlich noch interessant, die Kondominiumspesen in etwa zu beziffern.“ Pöder bemängelt, dass mit den Preisangaben ein unrealistisches Bild vermittelt wird. „Der Reallohn ist in Südtirol aufgrund geringster Lohnerhöhungen und enormer Preissteigerungen seit 1991 um 10 Prozent gesunken. Die Preise für das Wohnen sind seit 2000 um 27% angestiegen (Daten Astat), Konsumpreise für Lebensmittel, Bekleidung und Schuhe um über 30 Prozent. Das ist das reelle Bild, das vermittelt werden sollte, um die Politik wachzurütteln.“ Der Unions-Obmann fordert erneut Maßnahmen, um durch Entlastungen der Betriebe gleichzeitig Geld für Lohnerhöhungen „frei zu machen.“
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Union für Südtirol Garibaldistraße 6 39100 - BOZEN
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