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Schule: Christliche Wurzeln ja - Sprachenförderung ja - Hände weg vom Muttersprachenprinzip – Schulen keine IntegrationszentrenEinverstanden mit einem Verweis auf die christlichen Wurzeln im Bildungsgesetz ist der Bildungssprecher und Generalsekretär der Union für Südtirol, Roland Stauder. Ohne jeden Zweifel sind auch Antike und Aufklärung Säulen der europäischen Kultur allerdings gehe es in diesem Zusammenhang nicht darum Teilbereiche auszuschließen sondern die christlichen Wurzeln hervorzuheben. Christliche Wurzeln und unsere Identität sind Schlüsselfragen unserer Gesellschaft und damit unserer Zukunft. „Wenn wir uns heute damit beschäftigen und uns klar zu den christlichen Wurzeln bekennen sind wir nicht rückwärtsgewandt, sondern gestärkt für die Zukunft.
"Nur wer weiß woher er kommt kann wissen wohin er will!" und deshalb ist ein Verweis auf die christlichen Wurzeln heute wichtiger denn je, so Roland Stauder.
Stauder wendet sich im Zusammenhang mit der Bildungspolitik gegen Sprachexperimente und die Aufweichung des muttersprachlichen Prinzips: „Als Vize-Direktor einer Schule, habe auch ich meine Erfahrungen gesammelt und kenne daher das Bildungssystem recht gut. Effiziente Kommunikation und Veränderungen brauchen neue Wege! Allerdings muss der Fremdsprachen- und Zweitsprachenunterricht an Südtirols Schulen effizienter gestaltet werden, ohne dass am autonomiepolitischen Muttersprachenprinzip gerüttelt wird. Stauder fordert, dass in den deutschen Schulen bessere Deutschkenntnisse vermittelt und gleichzeitig die Italienischprogramme umgestellt werden, um einen effizienten und zeitgerechten Zweitsprachenunterricht zu ermöglichen? Südtiroler Maturanten sollten ca. 2000 Stunden Italienischunterricht in Grund-, Mittel, und Oberschule ordentlich Italienisch sprechen. Wenn sie das nicht können, liegt es an mangelnder Effizienz und Leistung. Stauder warnt auch davor, die Schule als Integrationszentren für Zuwanderer zu benutzen. „Die Integration von Ausländern darf nicht auf die Schulen allein abgewälzt werden. Der Unterricht für die einheimischen Kinder darf nicht unter den mangelnden Sprachkenntnissen und an der mangelnden kulturellen und gesellschaftlichen Integrationsfähigkeit leiden. Ein Recht auf Bildung gibt es für alle. Das Recht auf Bildung der Zuwandererkinder darf nicht zu Lasten des Bildungsrechtes der Einheimischen gehen. Sprachvermittlung vor dem Besuch der Schule ist deshalb grundsätzlich zu befürworten.“ Dr. Roland Stauder Oberschullehrer in Meran Generalsekretär der Union für Südtirol Kontakt: Tel. 333 4066826
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