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IRAP Senkung um 0,5% zu gering – lediglich rechnerisches Nullsummenspiel

Die Tatsache, dass die die Landesregierung der Unionsforderung und der Forderung vor allem des Unternehmerverbandes nach einer Senkung der Irap endlich nachkommt ist zu begrüßen. Allerdings fällt diese laut Unions Generalsekretär Stauder zu gering aus.
Die derzeitige geringfügige Reduzierung der IRAP ist lt. Stauder unterm Strich nichts anderes als ein rechnerisches Nullsummenspiel. Auf der einen Seite unterstützt die SVP das steuerliche Raubrittertum der italienischen Regierung (füllt dadurch die eigenen Landeskassen) und auf der anderen Seite versucht man durch eine geringfügige IRAP Senkung die Unternehmer wieder zu beruhigen.

Der Unionsgeneralsekretär erinnert in diesem Zusammenhang an die mehrmalige Forderung des Unionsabgeordenten Pöder im Landtag die Steuer um 1% Punkt zu senken. Dies entspreche der Landeskompetenz. Auch steht die IRAP Senkung im Mittelpunkt des Unions-Volksbehgehrens, das im Landtag bzw. in der entsprechenden Gesetzgebungskommission zur Behandlung anstehe.
0,5% sind laut Stauder zu wenig um die exorbitante Steuerbelastung spürbar zu senken. Führt man sich, die in den letzten Tagen und Wochen viel diskutierte steuerliche Belastung vor Augen, so wird schnell klar, dass ein deutlicheres Zeichen nötig ist. Vergleicht man die steuerliche Belastung in unseren Nachbarländern Österreich und Deutschland mit 30 bzw. 39% Unternehmenssteuer, so ist es nicht verwunderlich wenn die Abwanderungsgelüste einheimischer Unternehmen zunehmen. Ein weiterer Aderlass wäre für die Landeskassen und die Südtiroler Arbeitnehmerschaft ein Verlust so Stauder.

Als einzigen Ausweg aus dem steuerlichen Fiasko, sieht Stauder als ersten Schritt in einer Steuerautonomie für Südtirol.

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