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Diskussion um Infrastrukturkosten – agieren statt reagieren!

Als typisches Beispiel für die Anlassgesetzgebung in der Südtiroler Wirtschaftspolitik bezeichnet Roland Stauder, Generalsekretär der Union für Südtirol die Diskussion um die Infrastrukturbeiträge in der Bozner Gewerbezone.
Die Diskussion ist aufgekommen, da die Bozner Unternehmerfamilie Oberauch, laut darüber nachgedacht hat ihren Salewa Firmensitz nach München auszusiedeln.
Die nun entbrannte Diskussion um einen Beitrag von Seiten des Landes, falls die Infrastrukturkosten 10% der Gesamtkosten überschreiten sollten, sieht Stauder als typisches Beispiel der Fleckenteppich Politik des zuständigen Landesrates (Werner Frick).
Die Südtiroler Wirtschaftspolitik hat die Rolle des Agierens lange bei Seite gelegt und ist gerade noch im Stande Zeit verzögert zu reagieren.
Immer neue und höhere Steuern, erhöhter Bürokratieaufwand und Ad-hoc Bestimmungen, die eine langfristige-strategische Planung unmöglich machen sind die Hauptgründe dafür, dass Südtiroler immer zahlreicher und lauter über eine Abwanderung aus Südtirol nachdenken.
Roland Stauder fordert die Landesregierung abschließend auf, endlich klare Bestimmungen in Richtung Bürokratieabbau zu erlassen und die Steuern und Abgaben auf ein erträgliches Maß zu senken um international konkurrenzfähig zu bleiben.

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