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IRAP-Senkung: Viel nehmen – wenig geben

IRAP-Senkung: Viel nehmen – wenig geben – wirtschaftspolitische Almosen Volksbegehren zur IRAP-Senkung hinterlegt – über 15.000 Unterschriften.
Als völlig unzureichend bezeichnet der Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Andreas Pöder, die von der Landesregierung angekündigte Senkung der Wertschöpfungssteuer IRAP um einen halben Prozentpunkt.
Bereits vor 8 Jahren hat die Union als erste Gruppierung in Südtirol im Landtag die Senkung der IRAP um einen Prozentpunkt gefordert, nachdem es sich seit 1998 um eine Landessteuer handelt, die der Landtag in einem begrenzten Ausmaß senken darf.
„Die SVP unterstützt in Rom die unternehmerfeindlichste Politik seit Jahrzehnten und will in Südtirol mit einem wirtschaftspolitischen Almosengeschenk Schönwetter machen. Der Spielraum für die Senkung von einem Prozentpunkt ist gegeben“ , so Pöder.
Die Abwanderung von Betrieben aus Südtirol sei bedenklich, der Unmut groß.
Pöder fordert zudem eine Änderung der IRAP-Berechnungspraxis: „Der Faktor Arbeit darf nicht noch zusätzlich besteuert werden, im Gegenteil, die Nebenkosten müssen reduziert werden. Dafür sollte sich die SVP in Rom einsetzen. Die Reduzierung um einen halben Prozentpunkt ist zu wenig.“
Pöder unterstreicht, dass die Union im Frühjahr dem Landtag ein von über 15.000 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnetes Volksbegehren vorgelegt hat, in dem unter anderem die IRAP-Senkung um einen Prozentpunkt gefordert wird.

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