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Überdurchschnittlich hohe Zuwanderungsrate in Trentino-Südtirol

Maßnahmen zur Verringerung der Zuwanderungsrate in Südtirol fordert der Parteiobmann der Union für Südtirol, Andreas Pöder. Damit soll zunehmenden sozialen Spannungen und Konfliktsituationen vorgebeugt werden.
Laut der italienischen Wirtschaftszeitung Sole 24Ore ist in Trentino-Südtirol eine überdurchschnittlich hohe Zuwanderungsrate zu verzeichnen. Im Jahr 2006 gab es eine Neuzuwanderungsrate von 7,3 Promille, der höchste Wert im Vergleich mit anderen Nordostregionen und auch bedeutend höher als der gesamtstaatliche Durchschnitt von 6,4 Promille.
Der Grund für diese vergleichsweise hohe Zuwanderungsrate dürfte laut Pöder in der Arbeitsmarktsituation und vor allem im Angebot von sozialen Leistungen für Zuwanderer liegen.

Der statistische Geburtenindex liegt in Südtirol bei den einheimischen Frauen bei 1,29 Kindern je Frau, also unter dem gesamtstaatlichen Durchschnitt, bei den Einwandererfrauen liegt der statistische Geburtenindex bei 1,87.

Die Union fordert unter anderem die gesetzliche Wiedereinführung der 5-jährigen Ansässigkeitsklausel beim Mietgeld des Landes und die Erhöhung der Ansässigkeitsdauer bei Sozialwohnungsgesuchen von 5 auf 10 Jahre.

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