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Beton am BergDie Union für Südtirol beklagt eine zunehmend übertriebe Verbauung auf derHochebene vom Piz La Ila im Hochabtei. Diese Hochebene befindet sich auf durchwegs 2000 mt und erstreckt sich zwischen Stern Abtei, St.Kassian und der Gemeinde Corvara bis hin an den Campolongopass. "Ein Wunderschönes Gebiet, landschaftlich ähnlich der Seiser Alm. Doch auch hier wird gebaut auf Teufel komm raus und dies schon seit Jahren", so Georg Brunner Bereichssprecher für Landschafts- und Heimatschutz der UNION für Südtirol und Parteiobmannstellvertreter Harald Grünbacher in einer gemeinsamen Presseaussendung.
Im Winter als Skigebiet für den Tourismus im Gadertal unverzichtbar,
wird jedes Jahr im Sommer das ganze Plateau umgebaut. Neue Liftanlagen, Wasserfassungen und Rohrleitungen für künstliche Beschneiung, neue Almhütten und Restaurant schießen wie die Pilze aus dem Boden. Rund 40 Hütten zählt man mittlerweile und jedes Jahr werden es mehr, bemerkt die Union für Südtirol. "Landschaftlich sei diese Entwicklung natürlich sehr beklagenswert und führe unweigerlich auch zu touristischem Image Verlust. Vielmehr sollte man auf sanften, umweltverträglichen bzw. umweltfreundlichen Tourismus setzen. Das heißt der Besucher und der Gast versuchen so wenig wie möglich auf die bereiste Natur einzuwirken bzw. ihr zu schaden. Man erlebt die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich und passt sich der Kultur des bereisten Landes so gut wie möglich an. In diesem Sinne vermeidet der sanfte Tourismus, die natürlichen Gegebenheiten am Urlaubsort zu verändern. Der Gast kommt schließlich wegen der einzigartigen Landschaft und intakten Umwelt ins Hochabteital um sich zu erholen, so Harald Grünbacher. Laut Georg Brunner handelt es sich hier sicher nicht um einen Einzelfall "Immer häufiger wird oberhalb der Waldgrenze gebaut und oft wird übertrieben. Wir werden aus allen Landesteilen Fotomaterial über die Bauwut am Berg sammeln. Viele Bauten sind überdimensioniert und nicht zweckmäßig." ist Georg Brunner überzeugt.
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Union für Südtirol
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