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Deponiebrand in SchabsIn den letzten Tagen wurde in der aktuellen Presse über dieses Großereignis ausführlich berichtet. Die Auswirkungen des Mülldeponiebrandes in Schabs auf Mensch und Umwelt sind, laut der vor Ort anwesenden Damen und Herren, nicht gravierend. Obwohl im Gemeinderat von Schabs ein Mediziner sitzt, der eigentlich in der Lage sein müsste sich mit dieser Problematik umfassend zu beschäftigen und entsprechende Vorkehrungen und Maßnahmen zu treffen oder zumindest anzuregen, wurde meines Erachtens viel zu wenig unternommen, um die Gesundheit und Unversehrtheit der Bevölkerung zu gewähren.
Luftmessungen an diversen Stellen, Lage und Zeitpunkt sind im Detail jedoch unbekannt, wurden durchgeführt. Waren bei diesen Probenahmen Gemeindevertreter anwesend oder interessierte es eh niemand? Wurden Bodenuntersuchungen durchgeführt? Partikelassozierte, beispielsweise an Asche gebundene Schadstoffe geben bei Deponiebränden, wie der Fachliteratur zu entnehmen, häufig Anlass zu ausgedehnten oder lokalen Schadstoffniederschlägen. Bei Niederschlägen können unter Umständen durchaus, es verbrannten Kunststoffe, Lacke und Leime, Dioxine und Furna festgestellt werden. Ebensowenig wurde das vermutlich abgeleitete Löschwasser untersucht. Dieses ist bei Deponiebränden häufig, ebenfalls der entsprechenden Fachliteratur zu entnehmen, mit Schadstoffen, unter Umständen auch in beträchtlichem Maß, belastet. Grüßen Bophal und Seveso? So ernst wird die Lage wohl kaum sein aber solche Katastrophen sollte man bei solchen Vorfällen immer im Hinterkopf haben. Besser mehr Untersuchungen als zu wenig. Eine berechtigte Frage an die lokale Politik ist, ob es von ihr sträflich, dies festzustellen könnte beispielsweise Gegenstand eines entsprechenden Rechtsverfahrens sein, unterlassen wurde entsprechende Vorsorgemassnahmen, einen Notfallplan beispielsweise, im Zusammenhang mit Bau und Betrieb der Müllbehandlungsanlage zu erstellen. Eine solche Unterlassung, die Eindämmung eines möglichen Gefahrenpotentials, von Seiten der seit langem amtierenden gewählten Gemeindevertreter und Vorstände wäre wohl ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung und ein triftiger Grund für „neuen Wind“ im Rathaus.
Der Bevölkerung der Gemeinde Natz – Schabs wurde eine Mülldeponie vor der Haustür zugemutet, also hat sie auch ein Recht darauf, dass von Seiten der Gemeindeverwaltung alles erdenklich mögliche getan wird, um potentielle gesundheitliche Schäden und Gefahren abzuwenden. Junge Union Pustertal
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