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Illegale Camper

Illegales Campieren mit Wohnwagen in Wiesen und an Waldwegen, aber auch auf Parkplätzen soll künftig besser kontrolliert und deren Besitzer zu mehr Disziplin aufgefordert werden. Dies fördert die Union für Südtirol im Pustertal.
Jahr für Jahr zur Mittsommerzeit wird vorwiegend das obere Pustertal, aber auch andere Tourismusdestinationen von Campingtouristen heimgesucht. So kommt es nicht selten vor, dass Wiesen und Waldwege als Übernachtungsquartier dienen müssen und stark verschmutzt hinterlassen werden, so der Bezirksobmann im Pustertal Harald Grünbacher.
Mit dem Tourismus, vorwiegend dem Massentourismus kommt nicht nur das Geld in die Region, sondern auch Umweltverschmutzung.
Ein treffendes Beispiel dafür liefern die unzähligen Wohnwagen, welche pünktlich jeden Sommer zu Tausenden in unsere Tourismushochburgen strömen. Durch überfüllte Campingplätze sind viele gezwungen illegal zu campieren. Diese suchen sich ein mehr oder weniger ruhiges Plätzchen in der Natur.
Dabei wird oft wenig geachtet ob man sich auf einem landwirtschaftlichem Weg, Feld oder Privatgrund befindet.
Spuren solcher Übernachtungen finden sich tags darauf in Form von Schleifspuren, zertrampelten Feldern, hinterlassenem Müll und sogar abgelassenen Fäkalien.
Dass eine solche Entwicklung im Tourismus nicht förderlich ist, ist die Union im Pustertal überzeugt und fordert strengere Kontrollen diesbezüglich.
Vielmehr sollte man auf sanften, umweltverträglichen bzw. umweltfreundlichen Tourismus setzen. Das heißt, der Besucher und der Gast versuchen so wenig wie möglich auf die bereiste Natur einzuwirken bzw. ihr zu schaden.
Man erlebt die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich und passt sich der Kultur des bereisten Landes so gut wie möglich an.
In diesem Sinne vermeidet der sanfte Tourismus, die natürlichen Gegebenheiten am Urlaubsort zu verändern.

Während sich die einheimische Bevölkerung das ganze Jahr an die Regeln hält, scheint für einige Gäste, speziell in den Mittsommerwochen Narrenfreiheit ausgebrochen zu sein, so Harald Grünbacher abschließend.


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