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Gebrauch der Muttersprache

Jüngst wurde bei einer Verkehrskontrolle durch eine Carabinieri - Steife das Recht auf Gebrauch der Muttersprache verletzt. Glücklicherweise konnten die zwei kontrollierten Jugendlichen das Gespräch aufzeichnen. Die Jugendlichen mussten sich Parolen wie „Siamo in Italia“und “Se ne va a Innsbruck e torna residente in Austria” anhören. Der Carabinieri Beamte schüchterte aufgrund seiner Position die Jugendlichen, die sich nicht zur Wehr setzten, da sie eine Bestrafung befürchteten, mit verschiedenen, verachtenden Sprüche weiter ein.
In Anlehnung an eine Podiumsdiskussion im März dieses Jahres in Uttenheim mit dem Thema „Süd – Tirol in der Identitätskrise? - Welche Zukunft hat unsere Jugend?“ pochte Herr Elmar Pichler Rolle darauf, die Dialogbereitschaft zwischen Deutschen und Italienern zu fördern, um ein gemeinsames, friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. Er sprach ebenfalls davon, dass die Italiener in Südtirol benachteiligt werden. In Bezug auf dieses Ereignis frage ich mich, wer in Südtirol benachteiligt wird. Die italienischsprachigen „Südtiroler“ oder wir deutschen Südtiroler? Solange solche Beamte im Dienst sind, wird es sicherlich nicht zu einem friedlichen Zusammenleben kommen, da es immer wieder zu solchen Vorfällen kommen wird, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Diese Gesetzesübertretung seitens des Carabinieri Beamten muss mit einer sofortigen, fristlosen Entlassung bzw. einer Versetzung quittiert werden.

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