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Militärareale/Tausch: Ehemalige Besitzer sollten entschädigt werdenDer Parteiobmann der Union für Südtirol, Andreas Pöder, fordert im Zusammenhang mit dem gestern besiegelten Übergang von Militärarealen an das Land Entschädigungen für die ehemaligen Besitzer, die vom Staat in den allermeisten Bedingungen zu Spottpreisen enteignet wurden. Zudem sollten die Areale den Gemeinden übertragen werden. „Landeshauptmann Luis Durnwalder und Verteidigungsminister Arturo Parisi haben einen Kuhhandel besiegelt, bei dem nur das Land und der Staat profitieren: Das Land kriegt die Flächen, der Staat kriegt Wohnungen und Wohnraum für seine Berufssoldaten", kritisiert Pöder.
„Es ist eine Frechheit, wenn Durnwalder die Gemeinden bezahlen lassen will, wenn sie übertragene Grundstücke für die Gemeindebevölkerung nutzen wollen. Und die ehemaligen Besitzer, denen die Grundstücke vom Staat fast gestohlen wurden, gehen bei dem Kuhhandel leer aus. Darüberhinaus ist es unangebracht, derart viele Wohnungen für Berufssoldaten des Staates zu bauen. Diese Wohnungen sollten wenn schon im Besitz des Landes Südtirol bleiben und dem Staat nur für einen begrenzten Zeitraum vermietet werden."
Pöder fordert, dass der Vertrag nachverhandelt wird: - die ehemaligen Besitzer sind zu entschädigen - ein Stück Gerechtigkeit muss wiederhergestellt werden - die Gemeinden sollen Flächen unentgeltlich übertragen bekommen - die Zahl der zu bauenden Wohnungen ist drastisch zu reduzieren, sie müssen in Landesbesitz bleiben und dem Staat nur für einen begrenzten Zeitraum vermietet werden.
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Union für Südtirol
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