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Sommerpressekonferenz/Landeshauptmann: Ein ziemlich abgehobener Landeshauptmann

Als „ziemlich abgehoben“ und gleichzeitig eine schallende Ohrfeige für alle seine Parteifreunde bezeichnet der Parteiobmann der Union für Südtirol, Andreas Pöder, die Aussagen von Landeshauptmann Luis Durnwalder im Zuge der Sommerpressekonferenz über sein Festhalten an einer neuerlichen Kandidatur im nächsten Jahr. Laut Durnwalder gebe es viele Sterne als mögliche Nachfolger, aber keiner leuchte besonders hell. Damit stellt sich Durnwalder selbst als leuchtenden Fixstern am politischen Firmament Südtirols dar, kritisiert Pöder.
Diese Haltung alleine spricht schon gegen eine neuerliche Kandidatur Durnwalders.
„Es wäre Zeit, abzutreten. Aber nachdem er sich entschlossen hat, nochmal anzutreten und seine Partei nichts dagegen unternehmen kann oder will wird eines der Wahlziele der Union sein, die Macht Durnwalders deutlich zu verringern und für mehr Demokratie in der Landespolitik zu sorgen.“
Erstaunlich sei auch, dass sich seine Landesregierungskolleginnen und –kollegen sowie Parteikollegen widerspruchslos von Durnwalder in den Schatten stellen und bestenfalls als Strohfeuer die um den Fixstern Durnwalder kreisen bezeichnen lassen.
Südtirol bräuchte dringend eine politische Auffrischung, Durnwalder ist das Gegenteil davon, so Pöder. „Viele seiner Leistungen mögen durchaus als positiv bewertet werden, mittlerweile steht Durnwalder aber vor allem für Machtkonzentration, Demokratiedefizit, öffentliche Geldverschwendung sowie Verbauung des Landes und Ausverkauf der Heimat.“

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