![]() |
|||
![]() ![]() |
![]() Home |
||
| Die UNION Landtag/Region Bezirke/Gemeinden Frauen Junge Union Gemeindepolitik |
|
|
Tiroler Gedenkjahr 2009: Tirol-Relief soll in Südtirol aufgestellt werdenDas große Tirol-Relief soll anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 2009 in Südtirol aufgestellt werden. Dies schlägt die Union für Südtirol vor. Sowohl die Südtiroler Landesregierung als auch die Leitung der Landesmuseen wurden diesbezüglich bereits mit Anfragen und Schreiben informiert. In den nächsten Wochen sollen auch die Südtiroler Gemeinden über das Tirol Relief, das im Besitz des Bundeslandes Tirol ist, informiert werden. Wie die Union mitteilt, wurde das Relief des Dipl. Ing. Prof. Fritz Ebster 1984 im Auftrag der Tiroler Landesregierung nach 8-jähriger Arbeit fertiggestellt. Jörg Covi, ein Enkel Ebsters, sowie Dana Harris und Andreas Covi haben das Relief nach dem Tod von Prof. Ebster fertiggestellt. Das Relief, welches die Landschaft mit Gebirgen, Tälern und Flüssen Tirols in einem Maßstab von 1:20.000 wiedergibt wurde anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1984 im Ferdinandeum in Innsbruck aufgestellt.Das Tirol-Relief ist samt Randstreifen rund 90 Quadratmeter groß, das eigentliche Landschaftsbild rund 50 Quadratmeter.
Seit einigen Jahren liegt das in Einzelteile zerlegte aus Glasfaser und Polyesterharz bestehende und mit Farbe bemalene Relief außerhalb des Ferdinandeums.
Das Relief könnte als einzigartiges zeitgeschichtliches „Dokument“ - wenn die Tiroler Landesregierung dieses Vorhaben billigt und unterstützt – anlässlich des Gedenkjahres 2009 wieder aufgestellt werden – evtl. dauerhaft und nicht nur anlässlich des Gedenkjahres. Ein geeigneter Ort könnte sich auch in Südtirol finden. Das Relief muss – um voll zur Geltung zu kommen – aus der Vogelperspektive betrachtet werden. Die Union hat bereits die Südtiroler Landesregierung mittels Landtagsanfrage auf die Thematik aufmerksam gemacht. Auch die verantwortlichen Südtiroler Stellen * TIROL~RELIEF von F. Ebster und J. Covi IDEE UND ARBEITSTEAM Die Idee zur Schaffung eines Reliefs von Gesamttirol geht auf Prof. Dipl.-Ing. Fritz Ebster, einen der bekanntesten Kartographen Europas, und Landeshauptmann Eduard Wallnöfer anfangs 1970zurück. Finanziert vom Land Tirol und der Tiroler Fremdenverkehrswerbung begann die Arbeit im Jahre 1976 unter der Leitung von Prof. Ebster, unterstützt von seinem Enkel Jörg Covi. Nach dem plötzlichen Tode Ebsters setzte Jörg Covi das Werk fort und hatte die Projektleitung bis zur Fertigstellung 1984 inne. Prof. Ebster begann mit den Gebieten Zillertal, Achensee und Karwendel; die Farbmischung nahm er von Hand auf der Palette vor. Hans Schönherr, Dana Harris und Andreas Covi übernahmen die Eintragung der Wälder und die Styroporarbeiten. Letztere nahmen einige Jahre intensiver Arbeit in Anspruch. Dabei wurden die Höhenschichtenlinien aus den amtlichen Karten von Österreich, den amtlichen Karten Italiens und den Alpenvereinskarten entnommen. Aufbauend auf diese Unterlagen wurde als einheitlicher Maßstab 1:20.000 gewählt und die Höhenschichtenlinien in Abständen von 100 zu 100 Metern aufeinander geklebt. Dazu wurden 15 Kubikmeter Styropor und 300 kg Klebstoff verbraucht. Die Gletscherstände beziehen sich auf die Befliegung durch das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen 1980. ARBEITSABLAUF Die aus Styropor gefertigte Geländedarstellung wurde mit 200 kg Weißzement ausmodelliert und für einen Negativabdruck aus Silikon (600 kg) bereitgestellt. Im dritten Arbeitsgang wurden von den Firmen Tyromont (Köllensperger , Hall in Tirol) und Wacker Chemie (Salzburg) Positivabdrucke aus verstärkter Glasfaser gefertigt. Hierzu fanden 290 kg Glasfasermatten und 740 kg Polyesterharz Verwendung. Für die Aufstellung des etwa 100 Quadratmeter großen Reliefs war ursprünglich der Landhausplatz in Innsbruck (Tiefgarage) vorgesehen. 1984 wurde die plastische Darstellung in einem eigens dafür geplanten und adaptierten Raum im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum zusammengebaut und ist täglich von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Das Straßen-, Eisenbahn- und Gewässernetz soll nicht jährlich aktualisiert werden, sondern soll als historische Bestandsaufnahme Tirols , Stand 1980, dienen. FOTOWIEDERGABE Die 26 Teile des Reliefs wurden vor dem Zusammenbau im Landesmuseum Ferdinandeum im Fotostudio Hafer in Innsbruck bei einheitlicher Nordwestbeleuchtung einzeln fotografiert, für das Gesamtbild zusammengesetzt und retuschiert. Dies ergibt den Eindruck einer dreidimensionalen Satellitenaufnahme in den Abendstunden, analog zur Schummerung bei kartographischen Werken. Das Tirol-Relief-Foto ist urheberrechtlich geschützt.
|
|
Union für Südtirol
Garibaldistraße 6 39100 - BOZEN
|
|||||||||||||||||||||
| Intranet |