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Gebetsraum in Bozen - Spiel mit dem Feuer - falsch verstandene Toleranz

Die Diskussion um die Errichtung eines moslemischen Gebetsraums in der Bozner Industriezone wird von Seiten der Union für Südtirol mit großer Skepsis zur Kenntnis genommen.
Einem Gebetsraum steht zwar aus Sicht der Religionsfreiheit nichts im Wege allerdings warnen Roland Stauder (Generalsekretär der Union) und Oswald Werth (Bezirksbeauftragter für Bozen) davor durch falsch verstandene Toleranz Tür und Tor den Fundamentalisten zu öffnen. "Wer die politische Rolle des Islam unterschätz oder leugnet spielt mit dem Feuer!" so Stauder
Europaweit gibt es genügend Beispiele die belegen, dass moslemische Gebetsräume dazu missbraucht wurden den Hass, gegen das "ungläubige-christliche Europa" zu schüren, so Stauder.
"Wir müssen uns die Realität in anderen europäischen Staaten vor Augen führen und einsehen, dass dort derartige Gebetsräume die Vorstufe zum Bau von Moscheen waren, die von der Union strikt abgelehnt werden."
Betrachtet man in diesem Zusammenhang die Südtiroler Einwanderungspolitik so kann man nur skeptisch sein und jedwede weitere Öffnung gegenüber fremden Kulturen als Angriff auf die eigene Kultur werten und daher ablehnen. Wir stehen heute schon vor einem Scherbenhaufen der diesbezüglichen SVP Politik: Die Integration ist nicht nur schlecht gelaufen, sie ist klar gescheitert! Immer häufiger müssen Südtiroler zu Gunsten von Zuwanderern zurückstecken. Die Mietgelder im Wohnsektor und die falsche Integration in der Schule sind nur zwei Beispiele dafür.
Der Zuwanderungs- und Gebetsraumdiskussion kann daher nur mit klaren politischen Vorgaben begegnet werden:

- Keinerlei Toleranz gegenüber der Intoleranz
- strikte regelmäßige Kontrolle und Überwachung des Gebetsraumes
- Die Veranstaltungen müssen entweder in einer der Landessprachen abgehalten werden oder die Texte der Predigten müssen vorab von Seiten der Betreiber des Gebetsraumes in eine der Landessprachen übersetzt und den Ordnungskräften übergeben werden, um Hasstiraden gegenüber dem Christentum zu verhindern.
- Bei Zuwiderhandlungen müssen der Gebetsraum sofort geschlossen der Betreiberverein aufgelöst und verboten, sowie die Verantwortlichen des Landes verwiesen werden.
Die Union will verhindern, dass falsch verstandene Toleranz dazu führt, dass unser Rechtssystem ab absurdum geführt wird und die Südtiroler dafür die Zeche zu zahlen haben, so Roland Stauder und Oswald Werth abschließend.

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