„Diese Woche wird in Kompatsch auf der Seiser Alm der Grundstein für einen supermodernen Kirchenbau gelegt, 2,2 Millionen Euro soll die Kirche kosten. Das Projekt ist im betreffenden Gebiet zu groß und zu ästhetisch unpassend. Eine Zerstörung des Landschaftsbildes wäre die Folge.“
Mair hält es für unverständlich, dass ein derartiges Bauwerk auf der Seiser Alm genehmigt werden konnte. „Wenn ein Bergbauer einen Stein verschieben will, muss er einen bürokratischen Hürdenlauf absolvieren, zumeist wird es ihm ohnehin verwehrt. Für einen Baufrevel auf der Seiser Alm gibt es jedoch ohne große Probleme die Baugenehmigungen.“
Der Unions-Funktionär warnt davor, die Südtiroler Hochalmen weiter zu verbauen und die immer noch reizvolle Landschaft zu zerstören.
Mair Manfred
Gemeinderat der Bürgerliste Ritten
Bezirksausschussmitglied der Union/Südtirol Mitte
manfredmair@virgilio.it