Italien hatte schon bis jetzt eine der strengsten Strafen, jene jetzt noch in absurder weise zu erhöhen und zudem unverständliche Regelungen einzuführen ist abwegig. „Es ist ja fast schon ein Wunder, dass nicht die Todesstrafe verhängt wird“ so Prugger ironisch.
Der arbeitenden Bevölkerung werden durch die Nachtregelung schon wieder Steine in den Weg geworfen. Prugger : „Wie sollen z.B. Kellner und Schichtarbeiter ihrer Arbeit nachgehen können wenn sie nicht mehr zur bzw.
von der Arbeit kommen können?“. Zudem hat es den Anschein, dass diese von der SVP getragene Regierung ihren Kreuzzug gegen Unternehmer und Selbstständige weiter fortführt! Nicht nur die Nachtregelung betrifft die Unternehmer und Selbstständigen im besonderen Maße, besonders betroffen von der Regelung, dass ab 2:00 Uhr in Pubs und Diskotheken kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden darf sind deren Gastwirte. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit bis viele das Joch, dass Ihnen Hammer und Sichel, weiße Tauben und Edelweiß auferlegen nicht mehr tragen können und das Handtuch schmeißen.
Nicht genug, dass Italien eine der höchsten Steuerbelastungen Europas hat, behindert die Regierung die Unternehmer zudem in der Ausübung ihrer Tätigkeit.
Als scheinheilig bezeichnet Prugger zudem die im Vergleich viel geringeren Strafen beim Fahren unter Drogeneinfluss. Es hat den Anschein als wollen die Linken Parteien ihre Stammwählerschaft nicht im selben ausmaß bestrafen. Dies ist zudem absurd, da hier nicht mit zweierlei Maß gemessen werden darf.
Dies ist wiederum ein Beispiel dafür, dass auch diese Kompetenzen als Zwischenlösung an Südtirol gehen sollen, da sich jeden Tag mehr Zeigt, dass Italien nicht mehr Herr seiner eigenen Lage ist. Zudem kann nur eine eigene Landespolizei regelmäßige aber nicht überzogene Kontrollen und die Zweisprachigkeit gewährleisten.
Eine wirkliche Autonomie, sprich Vollautonomie muss als Zwischenlösung bis zum Langzeitziel Selbstbestimmung dienen, damit Südtirol nicht mit Italien untergeht.