Toponomastik - SVP soll sich Union annähern
Die SVP soll sich in der aktuellen Ortsnamensfrage der Union für Südtirol annähern und somit einen wichtigen Schritt in Richtung Lösung der Toponomastikfrage setzen. Im Landtag hat die Union dazu einen eigenen Gesetzentwurf eingebracht. Dieser Gesetzesentwurf basiert auf wissenschaftlicher und historischer Basis.
Während der Vorschlag Durnwalders in der politischen Parteienlandschaft auf breite Ablehnung stößt, könnte hingegen der Vorschlag der Union für Südtirol, mit der Zustimmung der gesamten deutschsprachigen Opposition rechnen, so Harald Grünbacher, Parteiobmannstellvertreter der Union für Südtirol.
Laut SVP Toponomastik-Gesetzentwurf soll ein eigener Beirat den Gebrauch der Ortsnamen in Südtirol erheben. Die Namen aller größeren Orte und Gemeinden, die in Regionalgesetzen vorkommen, bleiben mehrsprachig. Bei den Flurnamen soll nach dem Gebrauch vor Ort entschieden werden.
Der Gesetzentwurf der Union hingegen sieht die Streichung der faschistischen Ortsnamensdekrete und die Einführung der historisch gewachsenen Ortsnamen in Südtirol vor, so Parteiobmannstellvertreter der Union für Südtirol Harald Grünbacher.
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