Eine weitere Unverschämtheit: Die Ausfahrt an der Kreuzung Sillnegg sei sicherer und übersichtlicher. Jeder der die Situation kennt kann das Gegenteil bestätigen.
Nächster Unsinn: die Kaltererstraße bleibt geschlossen um eine Gefahr aufgrund einer direkten Überquerung des Kreuzungsbereiches (Richtung Handwerkerzone bzw. Kreit-Lavason zu vermeiden. Eine Überquerung ließe sich mit einem ganz normalen Verkehrsschild auch vermeiden.
Der größte Schwachsinn: Die neue Ausfahrt beruhigt den innerörtlichen Verkehr. Die Öffnung der Kaltererstraße würde einen direkten Verkehrsfluß dorfauswärts garantieren.
Ein weiteres Argument: Eine sinnvolle Nutzung des stillgelegten Straßenabschnittes ! ! !
Was darunter zu verstehen ist, darüber schweigen sich die Verwalter aus.
Weiterer Unfug: Der Radweg, dessen Anbindung an das bestehende Radnetz von Bozen nach Kaltern mittels Unterführung (diese ist weder im Haushaltsvoranschlag noch im Mehrjahreshaushalt vorgesehen) ist sicherer und lädt Radfahrer auf einen Abstecher nach St. Michael ein. Detail am Rande: Dieser Radweg würde genau in die Fußgängerzone münden.
Da das Gemeindeblatt mit Steuergeldern finanziert wird ist es wohl augenscheinlich, dass hier Volksverblöung auf Kosten der Steuerzahler betrieben wird.
Man geht aber noch einen Schritt weiter. Auch landesweit werden über die Presse diese und eine Menge anderer Lügen verbreitet.
So soll laut Referent Haller die Verkehrverlagerung (eine Reduzierung gibt es nicht) eine erhebliche Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität der Anrainer gebracht haben. Jene Familien in der Wohnbauzone Sillnegg, welche nun den gesamten Durchzugsverkehr „schlucken“ müssen, sind jedoch anderer Meinung. Die größte Lüge dürfte wohl jene sein, dass die Schließung mehrheitlich gutgeheißen wurde. Es ist offenkundig, dass in einer SVP-Ortsausschußsitzung die Mehrheit für die Öffnung war.
Gelogen ist auch dass der Unterfertigte jederzeit zu den Akten Zugang gehabt hätte. Es gibt rund ein Dutzend Zeugen, welche bestätigen können, dass diesbezügliche Akten nicht vorhanden bzw. nicht vorgezeigt werden wollten. Deshalb auch die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.