„Eltern sollen sich darauf verlassen können, dass vor allem in der Pflichtschule in erster Linie die Muttersprache, aber auch die Zweitsprache von kompetenten Lehrern der jeweiligen Volksgruppe den Schülern gut vermittelt werden, sodass (wie bisher) niemand heimlich zusätzliche Sprachkurse für die Pflichtschüler/innen organisieren muss mit zusätzlichen Mehrbelastungen für Schüler und Eltern.“ Es stellt sich die Frage, ob die Schulbehörde oder die Unterrichtsprogramme infolge der dauernden Reformen, in der Sprachvermittlung versagt haben, oder ob mittlerweilen nur eine künstliche Fremdspracheneuphorie ausgebrochen ist?
Was sagt die SVP dazu? - sie schweigt wieder und schaut weg !
Wird in der Schule (zumindest in der Volksschule) nicht bald zu viel gespielt und gegaukelt anstatt konkret Wörter, Grammatik und Satzbildung zu lernen?
Soll eine Fremdsprache/italienisch oder englisch wirklich so perfekt wie die Muttersprache erlernt werden, oder darf es einen Unterschied geben (wie in anderen Ländern üblich), um die sprachliche und kulturelle Identität der Schüler/innen zu wahren?
Die Unions-Funktionäre fordern daher die Landesregierung und die Schulämter auf die Unterrichtsprogramme so zu gestalten, dass eine ausreichende Sprachvermittlung in der Schule erfolgen kann ,wie bisher – ohne zusätzliche Stunden und ohne diese fraglichen, mehrbelastenden Sprachexperimente. Sie unterstreichen zudem das vom Autonomiestatut vorgesehene muttersprachliche Prinzip an den Schulen und sind gegen dessen Aufweichung oder Verdrängung der deutschen Unterrichtsfächer durch Fremdsprachen/italienisch oder englisch.