Wohnbauförderung – getrennte Listen ist Taschenspielertrick
Die von der Landesregierung beschlossene Trennung der Ranglisten im Zusammenhang mit der Wohnbauförderung sind in den Augen von Roland Stauder, Generalsekretär der Union für Südtirol nicht anderes als ein Taschenspielertrick der Landesregierung.
Vor den Landtagswahlen soll die Südtiroler Bevölkerung beruhigt werden, um vom Versagen der SVP abzulenken. Die Einteilung der Listen in Südtiroler / EU-Bürger und Nicht EU-Bürger bringt für Südtiroler Bevölkerung gar nichts solange nicht, wie von der Union schon lange gefordert, die Ansässigkeitsklausel von 5 auf 10 Jahre erhöht wird.
Die jährliche Zuteilung von Wohnungen an NICHT-EU Bürger vermindert automatisch den Anteil für die einheimische Bevölkerung und steht daher im Widerspruch zum Gedanken, dass nur jener in den Genuss kommt, der auch in den Topf lange genug eingezahlt hat.
Stauder fordert die Landesregierung auf, endlich die 10jährige Ansässigkeitsklausel einzuführen und damit auch der ausufernden Zuwanderung nach Südtirol einen Riegel vorzuschieben.
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