Sinkende Geburtenrate bedenklich
Die Landesgeschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgruppe Familie, Arbeitnehmer, Soziales in der Union für Südtirol, Annelies Taber, beschreibt die Situation der abnehmenden Geburtenrate als äußerst bedenklich.
Laut Taber müsse die Südtiroler Gesellschaft kinderfreundlicher werden und bei den Sozialzuschüssen auf mehr Gerechtigkeit achten. „Auf Grund der immens teuren Lebenserhaltungskosten, der Mieten, usw. ist es für eine junge Familie schwierig, sich für ein Kind zu entscheiden“, so Taber.
So sei es auch nicht zu überraschen, dass junge Frauen zuerst an ihrer Karriere arbeiten und in einem zweiten Moment erst ihren Kinderwunsch verwirklichen. Auch muss sofort etwas unternommen werden, dass jene Müttern die sich dafür entscheiden und in den ersten Lebensjahren ihres Kindes daheim bleiben mehr unterstützt werden. Dafür werde laut Annelies Taber viel zu wenig unternommen. Vor allem diese Südtiroler Familien müssen von der öffentlichen Hand unterstützt werden.
Die SVP habe in den letzten Jahren immer weniger die Unterstützung der einheimischen Familie garantiert und jetzt bekäme man das Ergebnis präsentiert.
„Es kann nicht angehen, dass die ausbleibenden Geburten einheimischer Kinder mit durch die Zusammenführung der Ausländerfamilien ersetzt werden“ so Taber. „Dadurch bewegen wir uns wieder auf die unkontrollierte Zuwanderung zu und bringen die Südtiroler Familie noch weiter in Gefahr“, so Taber abschließend.
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