Ganze Siedlungen sprießen aus dem Boden, konzipiert und gebaut jedoch für alle anderen, außer der Einheimischen Bevölkerung, so Georg Brunner Bereichsprecher für Heimat und Landschaftsschutz und Bezirksobmann Harald Grünbacher in einer gemeinsamen Aussendung.
Bedauernswert sei vor allem die Haltung der Landesregierung, die sich dagegen sträubt Verantwortung zu übernehmen und wirkungsvolle Gesetze zu erlassen.
Das neue Raumordnungsgesetz reiche bei weitem nicht um den Bau von neuen Freizeitwohnsitzen zu verhindern.
Die Union für Südtirol hat im letzten Winter 15.000 Unterschriften gesammelt und eine Volksabstimmung eingeleitet. Die Bürger können spätestens 2009 über ein von der Union vorgeschlagenes Gesetz abstimmen, mit dem der Ausverkauf der Heimat aufgehalten wird.
Freizeitwohnsitze laut ASTAT 2006:
Bruneck 274, Enneberg 185, Welsberg-Taisten 183, Olang 167, Pfalzen 112, St. Martin in Thurn 111, Terenten 95, St. Lorenzen 92, Rasen-Antholz 70, Gsies 48, Gais 27, Kiens 18