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Eppaner Union übergibt 900 Unterschriften zur Kaltererstrasse

Nach rund 4 Wochen hat die Union für Südtirol - Eppan die Unterschriftensammlung für die einspurige Öffnung der Kalterer-Straße abgeschlossen. 900 Unterschriften wurden für die Öffnung der vor kurzem gesperrten Kalterer-Straße gesammelt und heute zusammen mit einem Beschlussantrag im Eppaner Rathaus hinterlegt. Das Ergebnis wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. An der Pressekonferenz nahmen neben Ortsobfrau Ingrid Piazzon und Gemeinderat Albert Spitaler und weiterer Ortsgruppenfunktionäre auch Parteiobmann Andreas Pöder, Landesgechäftsführerin Annelies Taber und Bezirksobfrau Irma Greif teil.
Die Aktion wurde ein voller Erfolg, der alle Erwartungen übertraf. Von den rund 8500 Wahl- berechtigten in der Gemeinde Eppan haben sich an die 900 Bürger/innen, zum größten Teil aus der Fraktion Gand und St. Michael, für eine einspurige Öffnung der alten Kalterer-Straße ausgesprochen. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Bevölkerung mitreden und nicht jeden Unsinn auf Kosten der Steuerzahler über sich ergehen lassen will.
Trotz allem kann es sich die Gemeindeverwaltung nicht verkneifen, weiterhin Unwahrheiten in die Welt zu setzen.
Während dem Unions-Gemeinderat Albert Spitaler ein Schreiben von Landesrat Mussner vorliegt, in dem nur von einer einspurigen Schließung die Rede ist, behauptet man auch weiterhin die totale Schließung sei auf Anordnung des Landes erfolgt.
Gleichzeitig wurde auf dem gesperrten Teilstück mit Hochdruck weitergearbeitet. Dies trotz einer Eingabe bei der Gerichtspolizei. Wie zu erfahren war soll Staatsanwalt Giancarlo Bramante die Ermittlungen leiten.
Bürgermeister Franz Lintner weigerte sich heute, die Unterschriften entgegenzunehmen. Gemeinderat Albert Spitaler wollte in den vergangenen Tagen wiederholt einen Termin mit Lintner vereinbaren, der jedoch zu keinem Gespräch bereit war.
Heute nun hatte Lintner Sprechstunde im Rathaus, lehnte es jedoch ab, mit Gemeinderat Spitaler und den übrigen Ortsgruppenfunktionären zu reden und die Unterschriften entgegenzunehmen.
Er schlug den Unions-Vertretern die Tür vor der Nase zu.
Albert Spitaler und mehrere Ortsgruppenvertreter zeigten sich erschüttert über soviel Arroganz. Spitaler: „Der Bürgermeister war nicht bereit, zwei Minuten Zeit zu opfern, um die Unterschriften von 900 Bürgern seiner Gemeinde, darunter sicherlich auch Wählerinnen und Wähler seiner Partei, entgegenzunehmen. Diese Arroganz der Macht zeigt einmal mehr, wie in Eppan Demokratie und Bürgerwille mit Füßen getreten werden. Wir werden dem Bürgermeister spätestens bei den nächsten Wahlen die Rechnung für sein völlig inakzeptables Verhalten präsentieren. In der Zwischenzeit erwarten wir von den Gemeinderäten, dass man den Willen von 900 Bürgern akzeptiert und die Schließung der Straße wieder rückgängig macht bzw. die Kaltererstraße wenigstens einspurig wieder für den Verkehr freigibt.“
Die Unterschriften samt Beschlussantrag wurden von Spitaler im Gemeindeamt abgegeben; der Antrag muss nun auf die Tagesordnung des Gemeinderates gesetzt werden.

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