11. November - Land Tirol in Trauer
Die Union für Südtirol erinnert an die Zerreißung Tirols im Jahre 1918. Nach Unterzeichnung des Waffenstillstandes mit Italien, marschierten diese gegen jegliches Recht und ohne auf militärischen Wiederstand zu stoßen im Süden Tirols ein und besetzte die Brennergrenze. Trotz der klaren kulturellen und sprachlichen Grenze bei Salurn, wurde der Süden Tirols 2Jahre später bis zum Brenner durch Italien einverleibt. Es folgten Faschismus, Assimilierungsversuche durch den italienischen Staat, Diktaturen, Option und Folter bis in die jüngste Geschichte Südtirols.
Die Union für Südtirol ist zuversichtlich, dass die Wiedervereinigung Tirols nach wie vor realistisch ist, nur muss sie von der Bevölkerung im Süden Tirols laut gefordert werden. Die Methoden faschistischer Unterdrückung, die noch vor wenigen Jahrzehnten an der Tagessordnung waren, sind heute nicht mehr anwendbar.
Für die Union für Südtirol kann die Autonomie nur als Übergangslösung verstanden werden. Die Ausübung des Selbstbestimmungsrecht muss konsequent und mit Nachdruck über die Parteienlandschaft hinweg angestrebt werden.
Harald Grünbacher
Union für Südtirol
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