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Vinschgau: Gewalt gegen Jugendliche nicht nur an Schulen

Die jüngste Meldung von Gewalt an der Mittelschule in Lana ist nur ein Teil von Gewalteinwirkung im öffentlichen und gesellschaftlichen Leben. Gewalt, so die Bezirksobfrau der Union für Südtirol im Vinschgau Christine Taraboi-Blaas, gibt es auch ausserhalb von Schulen. So haben sich immer wieder Jugendliche und hier vor allem Mädchen darüber beschwert, dass sie sich in Discos im Vinschgau immer öfter gegen männliche Ausländer zur Wehr setzen müssen. Die Übergriffe bleiben bei weitem nicht immer nur verbaler Natur. Wenn die Mädchen dann Hilfe bei ihren Freunden und Bekannten suchen, sehen diese sich innerhalb kürzester Zeit mit organisierten Gruppen von Ausländern konfrontiert. Nicht immer können die Ordnungshüter im und ausserhalb des Lokals eine gewaltsame Auseinandersetzung verhindern.
Hier muss härter durchgegriffen werden, fordert die Bezirksobfrau. Sicherlich sind nicht nur die Ausländer die Schuldigen. Es ist aber eine Tatsache, dass sie immer öfter mit Gewalttaten auffallen. Die vielgepriesene Integration ist offensichtlich nicht überall angekommen, erklärt Taraboi-Blaas.
Die fehlende Akzeptanz, in einer für sie fremden Mentalität und Lebensweise angekommen zu sein, wirkt sich besonders auf die Umgangsweise mit einheimischen Mädchen und Frauen durch die männlichen Einwanderer aus.
Integration kann aber nur gelingen, wenn gegenseitiger Respekt und Anerkennung der in unserem Land gelebten Tradition und Mentalität wenn nicht verstanden so doch akzeptiert wird.
Es genügt nicht, fremden Menschen in unserem Land Arbeit und Wohnung zu beschaffen. Es genügt auch nicht, ihnen unsere Sprachen beizubringen. Sie müssen auch über die Art und Weise unseres Lebens, unserer Tradition und Mentalität aufgeklärt werden. Die Gesellschaft und vor allem die Politik muss hier verstärkt eingreifen, um ein Zusammenleben ohne Gewalt zu ermöglichen, ist die Bezirksobfrau sicher.
Einwanderer müssen verstehen, dass Frauen in unserer Kultur einen gleichwertigen Stellenwert haben wie Männer. Es kann nicht sein, dass sie Mädchen und Frauen als minderwertig ansehen und somit zum Ziel ihrer verbalen und handgreiflichen Agressionen machen.
Mit solchen Gewaltakten machen Auslängder es vor allem den einheimischen Jugendlichen nicht leicht, den vielzitierten ersten Schritt zu einer erfolgreichen Integration zu machen, erklärt Taraboi-Blaas abschliessend.

Verantwortlich für diese Pressemitteilung
Christine Taraboi-Blaas
Bezirksobfrau der Union für Südtirol

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