Hotels in Dorfzentren können oft nicht erweitert werden und für Gästeparkplätze fehlt oft der Platz. Derartige Probleme verhindern oft das langfristige Überleben der Dorfgasthäuser und der zentralgelegenen Hotels.
"Die Landesregierung muss endlich mit einem strikten Gesetz den Verkauf von Freizeitwohnungen einstellen. Den Hotelbesitzern das Aufteilen ihres Eigentums zu verbieten, damit keine Freizeitwohnungen gebaut werden, ist sicher der falsche Weg!"
wettert Brunner.
Den Text für ein solches Gesetz hatte die Union schon vor Monaten zusammen mit über 15000 Unterschriften abgegeben. 2009 muss das entsprechende Referendum abgehalten werden.
"Der Bau von neuen Freizeitwohnsitzen kann unterbunden werden. Das Bundesland Tirol hat 's vor Jahren vorgemacht", so Brunner weiter, "Nur hier in Südtirol braucht es überall eine Konvention mit dem Wohnbauinstitut und unsinnige Verbote und Zweckbindungen! Der Ausverkauf der Heimat boomt und die Landesregierung will das Problem nicht an der Wurzel anpacken."
Georg Brunner
Sprecher für
Landschafts- und Heimatschutz
in der Union für Südtirol
georg.brunner@unionfs.com