Wirtschaftspolitik: Union fordert Steuerhoheit!
Der Wirtschaftssprecher der Union für Südtirol, Manfred Niederl, unterstützt die wiederholten Forderungen des Unternehmerverbandes Südtirol nach Senkung der Steuern. Leider schöpfe die SVP nicht alle Möglichkeiten aus, um die heimischen Betriebe zu entlasten. Es ist an der Zeit, daß Südtirol die Steuerhoheit einfordert, unterstreicht Niederl. Nur so, können Maßnahmen getroffen werden, um die Kaufkraft der Bevölkerung zu erhöhen, die Steuerbelastung zu senken und ein Ausgabenbewußtsein der öffentlichen Verwaltung zu schaffen.
Italien ist aus wirtschaftspolitischer Sicht "klinisch tot". Die durch die Verschuldung ohnehin schon eingeschränkten Möglichkeiten werden durch wahltaktische Manöver zusätzlich behindert. Keine Partei, egal ob Mitte/Links-Block oder Mitte/Rechts-Block hat den Mut zu den längst überfälligen Reformen.
Niederl fordert in diesem Zusammenhang eine "Radikalkur" was Süditalien angeht. Es kann nicht sein, daß nach 50 Jahren Transferzahlungen des Nordens noch immer kein funktionierendes Wirtschaften im Süden erkennbar ist. Deutschland hat weniger Zeit gebraucht, um zu erkennen, daß die Förderung des Ostens zu überdenken ist und fördert dort ausschließlich funktionierende Kerngebiete, erklärt Niederl.
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