Man kann noch lange nicht von einer barrierefreien Gesellschaft reden könnte, so Werth. Gerade Land und Gmeinden sollten noch mehr Sensibilität und konkrete Arbeit in der praktischen Umsetzung an den Tag legen, um Barrieren, welche Nicht-Behinderten gar nicht auffallen würden, zu vermeiden oder abzubauen, unterstreicht Werth.
Einige Beispiele:
• Gehwege, die immer wieder den Autofahrern angepasst / abgesenkt und daher für die Rollstuhlfahrer zu einer Achterbahn werden.
• Reservierte Parkplätze, die immer wieder von nicht befugten Mitbürgern besetzt werden.
• Löchrige Gehwege, die unüberwindbare Hindernisse darstellen
• Breite Abflussgullys und nicht entfernte Pflanzenwurzeln rauben ebenso vielen behinderten Menschen ihre Selbständigkeit
„Dabei wird hoffentlich jedem klar, dass kleinste Hindernisse für Rollstuhlfahrer zu einer massiven Barriere werden können" (Oswald Werth)
Oswald Werth
Sprecher der Union für Südtirol
für Menschen mit Behinderung