![]() |
|||
![]() ![]() |
![]() Home |
||
| Die UNION Landtag/Region Bezirke/Gemeinden Frauen Junge Union Gemeindepolitik |
|
|
Kinderpornografie/Pädophilie/Tageszeitungs-Herausgeber: Noch immer keine eindeutige Distanzierung von SchockkommentarNoch immer keine eindeutige Distanzierung gibt es Seitens des Herausgebers der Südtiroler Tageszeitung, Arnold Tribus, für seinen mehr als zweideutigen Schockkommentar zur Kinderpornografie und Pädophilie.Der Herausgeber der Südtiroler Tageszeitung und frühere grüne Landtagsabgeordnete, Arnold Tribus, hat ausgerechnet am Welttag des Kindes einen Schockkommentar abgegeben. Darin bezeichnet er das Ansehen und Herunterladen von Kinderpornographie im Internet lediglich als „unkeusch“ und als „lässliche Sünde“. Tribus kommentierte die Verurteilung eines Eisacktaler Priesters, bei dem eine umfangreiche Sammlung von Fotos und Filme mit kinderpornographischen Inhalt gefunden worden waren. Darauf sollen nicht nur nackte Kinder sondern auch der Missbrauch von Kleinkindern zu sehen sein. Tribus findet in seinem Kommentar kein einziges Wort des Entsetzens und des Bedauerns für die missbrauchten Kinder. Denn die Tatsache, dass es kinderpornographische Bilder und Filme im Internet gibt bedeutet, dass zuallererst einmal Kinder missbraucht werden müssen, um solche Bilder und Filme aufnehmen zu können.
In seinem Kommentar gab es keine Distanzierung oder Verurteilung von Kinderpornographie. Vielmehr greift der Tageszeitungsherausgeber jene an, die sich über die Tatsache, dass ein Südtiroler Priester in den unsäglichen Skandal verwickelt ist, entsetzt haben. (untenstehend Auszüge aus dem Tribus-Kommentar).
Er hat bedauert, dass derjenige, der die Kinderpornographie anschaut, bestraft wird, während im Internet das gesamte Material straffrei angeboten werden kann. Dabei vergisst der Tageszeitungs-Herausgeber, dass auf diesem grauenhaften Markt die Nachfrage das Angebot bestimmt – nur weil es Pädophile und Kinderschänder gibt, die für das Material Geld zahlen, wird es im Internet auch angeboten. Tribus hat in seinem Kommentar Pädophilie verharmlost. Sofort wurde er nicht nur von zahlreichen Leserbriefschreibern sondern auch von einigen Organisationen scharf kritisiert. Am 22. November nun, hat Tribus auf die Kritik reagiert und erneut einen Kommentar geschrieben. Aber eine eindeutige Distanzierung und Verurteilung von Pädophilie lässt er darin vermissen. Er schreibt in seinem neuen Kommentar unter anderem: „Ich teile alle gut gemeinten Sorgen, die inhaltlich zum Phänomen der Pädopornografie in den vielen Leserbriefen zum Ausdruck kommen, ich hätte wahrscheinlich ähnliche Aussagen gemacht, hätte ich zum Thema geschrieben.“ Tribus setzt damit seinem Kommentar vom 20. November noch eines drauf: Die Kinderpornographie macht er zum „Phänomen“ und das Entsetzen der Leser tut er als „gut gemeinte Sorgen“ ab. Plötzlich sieht sich Herr Tribus als Opfer einer „Hatz“ und einer „Fahtwa“, schreibt er in seinem Kommentar. Er wirft seinen Kritikern vor, eine „Fahtwa“ - das heißt übersetzt einen Todesbann – gegen ihn initiiert zu haben. Herr Tribus verliert damit endgültig jeden Realitätssinn. Eine „Fahtwa“ wurde unter anderem vom Islam-Diktator Khomeini gegen den liberalen Schriftsteller Salman Rushdie verhängt. Tribus sieht sich also als „Rushdie“ Südtirols? Weil er wegen seiner mehr als zweideutigen und missverständlichen Haltung zur Pädophilie und Kinderpornographie kritisiert wird? Tribus wird hier wohl höchstens Opfer seiner unbeschreiblichen Arroganz. Seine Kritiker beschimpft Tribus als „Selbstgerechte“. Er greift ene an, die ihn kritisiert haben. Tribus, der gerne selbst mit dem erhobenen Zeigefinger durchs Leben geht und alles und jeden kritisiert, reagiert auf Kritik an seiner Person und seinen Ansichten mit Gegenkritik. Seine in späteren Absätzen des neuen Kommentars Versuche, dennoch die Kurve zu kriegen und sich von Kinderpornographie zu distanzieren scheitern dadurch kläglich und bleiben Lippenbekenntnisse. Bleibt die abschließende sorgenvolle Frage eines Lesers: Wie will die Tageszeitung und ihre Redaktion ihre Glaubwürdigkeit mit einem derart herummanövrierenden Herausgeber retten? --- Ein Auszug aus dem Kommentar des Herausgebers der Südtiroler Tageszeitung, Arnold Tribus vom 20.11.2007: „Prof. Rigger muss nun erst den Beweis antreten unschuldig zu sein, er hat sich bei Gericht nicht verteidigt, er hat nicht gesprochen. Er ist das aber seinen Studenten schuldig, seinen Kollegen an der Hochschule, den Gläubigern dieses Landes. Bis zur endgültigen Verurteilung sind ja alle unschuldig, das ist ein Rechtsgrundsatz, der auch für den zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung und 2000 Euro Strafe verurteilte Prof. Rigger gilt. Freilich, wer einmal verurteilt wurde, tut sich schwer seine Unschuld zu beweisen: Etwas wird schon gewesen sein. In der ganzen Geschichte darf man aber nicht vergessen, dass dieser Priester ein virtuelles Vergehen begangen hat. Er hat niemanden vergewaltigt, niemanden unsittlich berührt, er hat unkeusch gedacht und unkeusche Bilder angeschaut. Ist das kriminell? Ich glaube nicht. Lässliche Sünde. Auf der einen Seite wird im Internet alles, aber gar alles angeboten, das ist nicht strafbar, wer sich das anschaut, was andere straffrei anbieten, riskiert den Knast. Da stimmt was nicht. Dabei gilt auch für einen Priester: Der Geist ist zwar willig, das Fleisch aber schwach. Er tut mir Leid. Er hat Würde und Ansehen wegen eines großen Blödsinns verloren. Auszüge aus dem Tribus-Kommentar ----
|
|
Union für Südtirol
Garibaldistraße 6 39100 - BOZEN
|
|||||||||||||||||||||
| Intranet |