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Sozialbericht 2006 Arbeitnehmer und Familien:
Familienförderung muss Anliegen Nr. 1 sein

Der Sozialbericht 2006 muss endlich die Mehrheitspolitiker alarmieren und sie
aus ihrem Dornröschenschlaf wecken so Roland Stauder, Generalsekretär der Union für Südtirol.
Die Entscheidung für ein Kind darf nicht zur Existenzfrage einer Familie werden.
Kinder sind die Zukunft unserer Heimat! Sie sichern das Fortbestehen der
Gesellschaft und sind die Garantie dafür, dass das soziale Fundament auch in
Zukunft hält.
Sie garantieren bei guter Ausbildung die wirtschaftliche
Stabilität und Zukunft des Landes und die Einhaltung des "Generationenvertrags"
- wenn die Startvoraussetzungen stimmen! Es darf nicht sein, dass Kinder zum
Armutsrisiko für einkommensschwächere Familien werden.
Der Sozialbericht 2006 ist in dieser Hinsicht ein vernichtendes Zeugnis für
Südtirol, als eine der reichsten Regionen Europas so Roland Stauder.
Stauder erinnert in diesem Zusammenhang, dass 60 Prozent der Südtiroler Familien im letzten Jahr keine Ersparnisse angelegt haben und der Verschuldungsgrad der Privathaushalte bei 20.000 Euro liegt. Diese Verschuldung ist von 2001 bis heute um 40 Prozent angestiegen.
Vor kurzem wurde bekannt, dass Südtiroler Privathaushalte im laufenden Jahr
wieder mit zusätzlichen Ausgaben von 800 Euro belastet sind.
Stauder fordert daher eine spürbare Umverteilung von Landes-Haushaltsmitteln,
weg von irrsinnigen Großprojekten hin zu den Südtiroler Familien, die die wahre
Zukunft Südtirols darstellen.

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