Nur so gibt es laut Annelies Taber die Möglichkeit den starken
Reallohnverlust und die Kaufkrafteinbußen durch einen Entlastungs- und
Lohnerhöhungspakt zwischen Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmerverbänden
auszugleichen.
„Seit 1991 sind die Reallöhne in Südtirol um 10 Prozent gesunken, allein
seit 2002 hat jeder Angestellte und Arbeitnehmer durch Preissteigerungen,
höhere Abgaben und fehlende Steuerentlastungen fast 1.900 Euro an
Reallohnverlust zu verzeichnen. Allein im Jahr 2007 werden die Familien
im Durchschnitt 700 Euro höhere Belastungen zu tragen haben. Der
durchschnittliche Verschuldungsgrad der Privathaushalte ist in 4 Jahren
um 40 Prozent gestiegen und liegt bei fast 20.000 Euro je Privathaushalt.
Dies ist eine bedenkliche Situation. Entweder die Löhne steigen indem die
Politik die Wirtschaft entlastet und diese einen Teil der Entlastung als
Lohnausgleich weitergibt, oder aber es droht ein sozialer Kollaps,
der sicher und unaufhaltsam mit der heutigen Situation auf uns zukommt, so
Annelies Taber abschließend.“