Wer früher keine Kinder hatte, war zur Armut verdammt. Heute ist es oft umgekehrt. Viele Familien, darunter viele Alleinerziehende, drohen durch die Geburt der Kinder zu Sozialhilfeempfängern zu werden.
Kind und Karriere schließen sich oft aus. Viele der akademisch ausgebildeten Frauen bleiben heute kinderlos.
Wir brauchen einen gesellschaftlichen Aufbruch. Es geht dabei um den fairen Umgang mit unseren Familien, es geht um die Verbesserung der Strukturen und eine gerechte und verlässliche finanzielle Förderung von Familien. Eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft zu verwirklichen, geht jeden an. Es gilt, das gesamte staatliche Leistungsangebot für Familien daraufhin zu überprüfen, ob Anspruch und Wirklichkeit sich noch decken.