Der Wettbewerb beinhaltete die Ausarbeitung des Entwurfs eines Schulzentrums in Welsberg bestehend aus Kindergarten, Grundschule, Mittelschule, Musikschule, Verwaltungs- und Gemeinschaftsräume. Der Kindergarten wurde im Dorfzentrum neu errichtet. Die Grundschule wurde neu geplant und wird als Nebengebäude zur Mittelschule neu errichtet. Die Sanierung der Mittelschule wurde ebenfalls neu geplant und das Vorprojekt wurde gestern genehmigt.
Die Kosten für den überflüssigen europäischen Planungswettbewerb trägt der Steuerzahler. "Natürlich will jetzt niemand die Verantwortung verschwendeten Steuergelder übernehmen. Aber für mich ist eines klar. Hier haben sich einige SVP-Leute zum Größenwahn verleiten lassen. Alles auf Kosten des Steuerzahlers!" kritisiert Brunner
Georg Brunner
Gemeinderat der
UNION für Südtirol
in Welsberg-Taisten
0474 944041
Georg.Brunner@Unionfs.com
Schulzentrum Welsberg
Übersicht Ergebnis
Projekt-ID 596
Entscheidung 06/2004
Ort Welsberg-Taisten (I)
Verfahren Offener Wettbewerb
einstufiger, anonymer Hochbau-Realisierungswettbewerb
Teilnehmer Architekten
Gewünschte Teilnehmerzahl: 92
Region Europäische Union EU, Schweiz, Liechtenstein
Aufgabe Wettbewerbsaufgabe ist die Ausarbeitung eines
realisierungsfähigen Entwurfes (Vorentwurf) zur Errichtung des Schulzentrums
Welsberg. Das Schulzentrum besteht aus Kindergarten, Grundschule,
Mittelschule, Verwaltung, Musikschule und den Gemeinschaftsräumen
und -flächen des Schulzentrums (Parkplätze, Haustechnik, etc.). Dazu kommt
noch ein Jugendtreff der vollkommen autonom betrieben wird.
Das heute bestehende Gebäude für Mittelschule, Verwaltung,
Musikschule, Biennium, Jugendtreff und Turnhalle (erbaut 1976/77) ist
möglichst umfassend in den Wettbewerbsentwurf zu integrieren. Dabei ist der
Abbruch von Gebäudeteilen (z.B. Turnhalle) oder Bauteilen (z.B. Dach,
Trennwände) erlaubt.
Baulos 1: Kindergarten;
Baulos 2: Mittelschule, Verwaltung, Musikschule,
Gemeinschaftsflächen/-räume, Jugendtreff;
Baulos 3: Grundschule;
Das Wettbewerbsareal hat ein Gesamtausmaß von 11.286 m². Das
vorgesehene Bauvolumen (hohl für
voll) beläuft sich auf insgesamt zwischen 30.700 m³ und 35.400 m³
(Bestand ca. 10.000m³).
1. Preis
Marques Rosner, Luzern (CH)
2. Preis
Katja Seiffert, Stuttgart (D)
Franke Seiffert Architekten, Stuttgart (D)
3. Preis
Stifter + Bachmann, Bruneck (I)
4. Preis
Franz und Joachim Voigtländer Architekten, Bergisch Gladbach (D)
Hinrichs Wilkening Architekten, Berlin (D)