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Bezirkssitzung der Union im Pustertal

Die jüngste Bezirkssitzung, welche am Dienstag in St. Georgen stattgefunden hat, stand ganz im Zeichen der Gemeindepolitik. Nach Ablauf der halben Gemeinderatslegislatur wurde aber nicht nur Rückschau gehalten, sondern auch nach vorne geblickt. Aus diesem Grund wurde wiederum eine Vielzahl von Problemen, vor allem auf lokaler Ebene besprochen und diskutiert. Aber auch Gemeindeübergreifende Probleme wurden erörtert. So wurde einvernehmlich festgestellt, dass dem Pustertal ein massiver Raubbau an Natur- und Kulturlandschaft vor allem durch verschiedenste Neuerschließungen unberührter Wald- und Almflächen durch Schipisten droht.
Auch der sogenannte Ausverkauf der Heimat, speziell im Immobiliensektor geht ungemindert weiter. Einzig sinnvolle Gegenmaßnahme, so die Union für Südtirol, ist ein Verbot von Zweitwohnungssitze für Provinzfremde, wie es im benachbarten Bundesland Tirol bereits der Fall ist. Über ein solches Verbot, wird im Jahr 2009 mittels einer von der Union durch 15000 Unterschriften eingeleiteten Volksabstimmung entschieden. Besorgt ist die Union im Pustertal außerdem über den zunehmenden Lkw-Transit aus dem Osten quer durch das Pustertal. Das grüne Tal wird durch eine umwelt- und lebensfeindliche Haltung unserer Landespolitiker unwiderruflich zur Transitroute. Die Situation im Tal wird von Jahr zu Jahr schlimmer, ohne dass geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden, so Bezirksobmann Harald Grünbacher. Daher fordert die Union für Südtirol wiederholt die rasche Umsetzung des Brenner-Memorandums zur Transitverringerung. Denn durch die im Brenner-Memorandum 2006 enthaltenen Maßnahmen, kann der Transitverkehr verringert und auf die Schiene gezwungen werden. Dies hätte auch spürbare Auswirkungen auf das Pustertal zur Folge.
Fertig gestellt wurde auch die aktuelle Bezirkszeitung der Union im Pustertal, welche demnächst verteilt wird, aber auch unter union@unionfs.com kostenlos angefordert werden kann.

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