In diesem Zusammenhang fordert die Landesgeschäftsführerin die Landesregierung
auf, endlich das Kindergeld zu erhöhen. Laut Taber sind die aktuellen Beiträge
von 80 Euro lächerlich. „Dass Landesrat Theiner die Erhöhung erst 2009
durchbringen will zeigt, um was es der SVP in ihrer Familienpolitik geht,
nämlich lediglich um Stimmen bei der Landtagswahl. „Die Versprechungen und
Forderungen, welche die SVP- Landtagsabgeordneten jetzt machen, haben sie in den vergangenen 5 Jahren versäumt umzusetzen“, erklärt Taber.
Abschließend fordert Annelies Taber ein Umdenken der SVP in der Familienpolitik
Südtirols und die Einführung des Ehegattensplittings nach französischem Modell,
bei dem das zu versteuernde Einkommen einer Familie auf jedes Familienmitglied aufgeteilt wird. Dabei ist die Einkommenssteuer umso niedriger, je höher die Kinderzahl ist.