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"Sozialer Kollaps bedroht Südtiroler Familien"Die jüngsten Inflationsdaten, mit einem Wert von 2,9 Prozent Inflation fürItalien, lassen höchst negative Entwicklungen für den Ausgabensektor der Familien und Privathaushalte befürchten. Tagtäglich werden unsere Familien mit neuen Preissteigerungen konfrontiert, erklärt die Bereichssprecherin für Arbeitnehmer, Familie und Soziales der Union für Südtirol Christine Taraboi-Blaas. Preissteigerungen, die vor allem Lebensmittel, Heizöl und Treibstoffe betreffen. Aber auch die Mieten steigen immer mehr.
Damit ist es für Familien immer schwieriger, das tägliche Leben zu finanzieren, so Taraboi-Blaas. Es ist schon längst nicht mehr damit abgetan, dass Familien auf Urlaub und "Luxus" verzichten, um Monat für Monat über die Runden zu kommen. Mittlerweile ist das Leben an sich so teuer geworden, dass sich immer mehr Familien verschulden müssen. Bereits eine für ein Kind notwendige Zahnspange kann Familien bereits in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Zudem sehen sich die Arbeitgeber durch die hohe Steuer- und Abgabenlast immer weniger imstande, einer dringend notwendigen Lohnerhöhung nachzukommen.
Diese Entwicklung hat die Union schon vor Monaten vorausgesagt. Leider haben die Verantwortlichen in Südtirols Politik nicht auf diese Mahnungen reagiert. Die Leidtragenden sind nun unsere Familien. Höhere Löhne und Preiskontrollen bzw. Preisstop und gleichzeitige Steuer- und Abgabensenkung für Arbeitgeber könnten dieser Entwicklung entgegenwirken. Wenn sich die nicht in kürzester Zeit eine Kehrtwende dieser familien- und Unternehmerfeindlichen Situation abzeichnet, wird das laufende Jahr als das Jahr der Armut für Südtirol, so Taraboi-Blaas abschliessend.
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Union für Südtirol
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