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Parlamentswahl: 3 Senatskandidaten und 10 Kammerkandidaten "Gegen Rom. Für Südtirol"Die Union tritt mit einem jungen Kompetenzteam bei den bevorstehenden Parlamentswahl an. Die Union kandidiert „Gegen Rom. Für Südtirol“ und bietet sich als Alternative in der Mitte zur SVP an. Eine Stimme für die Union ist ein Denkzettel für die SVP! Die Union ist mit 42 Gemeinderäten, mit ihrer Organisation, Mitgliederstruktur die stärkste deutsche Opposition in Südtirol – deshalb ist es unsere Pflicht anzutreten. Zentrale Parlamentswahlkampfthemen sind: Steuerhoheit, mehr Lohn für die Arbeitnehmer, weniger Belastung für die Wirtschaft, mehr Gerechtigkeit, Maßnahmen zur Förderung der Familie, weniger Zuwanderung und mehr Sicherheit – Zuständigkeiten im Zuwanderungsbereich und Sicherheitshoheit.
Begleitende Themen sind: Mehr Demokratie im Lande, Machtkontrolle, Kampf gegen die Betonkultur.
Politische Grundsatzthemen sind: Wahrung der Leitkultur, gerechte Ortsnamensregelung, Maßnahmen gegen den Ausverkauf der Heimat und übergeordnet die Selbstbestimmungsfrage. Die SVP Die Positionen der Union sind diametral jenen der SVP entgegengesetzt: Die SVP ist nach unserer Definition eine Rom-treue Partei, wir von der Union sind Rom-Gegner – wir stellen ausschließlich die Interessen der Südtirolerinnen und Südtiroler, also Südtirols in den Mittelpunkt. Die SVP-Parlamentarier haben erklärtermaßen in Rom „gegen die eigenen Leute gestimmt.“ Zitat Helga Thaler-Außerhofer in der Tageszeitung Dolomiten. Die SVP-Parlamentarier haben für Südtirol nur Kleinkram erreicht. Wesentliche Bereiche – wie z.B. die Frage der Großkraftwerke – sind immer noch nicht in der Zielgeraden. Die SVP-Parlamentarier sind politische Krämerseelen die Kleinkram mit großem Marktgeschrei verkaufen und vor allem auf die eigenen Privilegien achten. Zitat Toni Ebner in der Tageszeitung Dolomiten: „Wenn es um Kleinkram geht, werden den Südtirolern große Zugeständnisse gemacht, die dann via Pressemitteilung als große Erfolge in Südtirol gefeiert werden. Wenn es aber ums Wesentliche geht, kommt der große Schuss aus dem Hinterhalt. Wieso haben die SVP und die SVP-Parlamentarier in Rom keine Pressemitteilung zu der Aussendung des italienischen Außenministeriums verschickt, wonach Südtirol eine inneritalienische Angelegenheit sei?“ Zitat Ende. Die SVP-Parlamentarier haben eine für Südtirols Wirtschaft und Arbeitnehmer schädliche Politik der Mitte-Links-extrem-Links-Regierung Prodi unterstützt. Die SVP-Parlamentarier haben hohe Belastungen für die heimischen Unternehmen mitzuverantworten, eine falsche Wirtschafts- und Steuerpolitik, eine falsche Familienpolitik (indirekte Anerkennung der PACS/DICO), eine falsche Zuwanderungspolitik. Dafür muss die SVP abgestraft werden und einen Denkzettel erhalten. Italien ist eine Bananenrepublik und ein Mafiastaat, aus wirtschaftspolitischer Sicht "klinisch tot". Südtirol geht ebenfalls langsam der Sauerstoff aus, weil die SVP Südtirol in den letzten Jahren in jeder Hinsicht tiefer in die italienische Realität hineingezerrt hat, als je zuvor. Südtirol droht ein sozialer und wirtschaftlicher Kollaps! Seit 1991 ist der Reallohn um 10 Prozent gesunken. In Südtirol wohlgemerkt, nicht irgendwo in Italien. Die Preise sind teilweise um bis zu 40 Prozent in den letzten 4 Jahren angestiegen. Laut einer jüngsten Veröffentlichung der italienischen Tageszeitung La Repubblica hat ein normaler Arbeiter und Angestellter allein in den Jahren von 2002 bis 2007 1.896 Euro an Lohn im Verhältnis zu den steigenden Kosten, also an Kaufkraft verloren. Das meiste davon ist durch Inflation und mangelndem Lohnausgleich sowie steigender oder gleichbleibender Abgabenlast entstanden. (AFI-Statistik, ASTAT, VSZ, Repubblica) Allein im Jahr 2007 gibt es eine Mehrbelastung der privaten Haushalte von fast 900 Euro zu verzeichnen, im Jahr 2008 befürchtet man eine Mehrbelastung von 1.600 Euro. Wer 1.300 Euro netto im Monat verdient, ist schon im oberen Durchschnitt, die Meisten haben knapp mehr als 1.000 Euro, junge Arbeitnehmer verdienen weniger als 900 Euro. Ein Arbeiter verdient 20.800 Euro – Angestellter 25.000 Euro Brutto, nach Abzug aller Abgaben wird die Lohntüte sehr dünn. 60 Prozent der Südtiroler Familien haben im letzten Jahr keine Ersparnisse angelegt, der Verschuldungsgrad der Privathaushalte liegt mittlerweile fast bei 20.000 Euro. Diese Verschuldung ist von 2001 bis heute um 40 Prozent angestiegen Fast 2 Drittel der Südtiroler Familien kaufen außerhalb Südtirols ein, weil sie sagen, sie können es sich in Südtirol nicht mehr leisten. Jeder Arbeitnehmer und Angestellte zahlt 10.000 ‚Euro durchschnittlich im Jahr an direkten Steuern. Die Renten liegen im Durchschnitt zwischen 500 und 600 Euro. Eine Bemerkung zu den politischen Blöcken in Italien: Prodi (Veltroni) - Berlusconi Berlusconi plündert den Staat – Prodi und Mitte-Links plündern Unternehmer und Arbeitnehmer Beide Blöcke schaden den Bürgern und der Gesellschaft. Deutsche Opposition Die Union hat eine gemeinsame Kandidatur vorgeschlagen, mehrmals wochenlang und auch schriftlich rechtzeitig und früh genug dazu eingeladen. Ohne Vorbehalte, wir hätten sogar als eisbrechenden Schritt eine Spitzenkandidatur eines Vertreters einer anderen Partei akzeptiert. Die Ladins haben sofort großes Interesse gezeigt, die deutschen Rechtsparteien haben sich wie trotzige Kleinkinder aufgeführt, denen das eigenen Spielzeug dann doch näher liegt als die politischen Anliegen, denen das Parteibuch dann doch nähere liegt, als die viel zitierte Sache. Es ist schade, dass es nicht gelungen ist. Erwartungen der Union Die Union erwartet sich Unterstützung der Wählerinnen und Wähler für Ihre Positionen und einen Denkzettel für die SVP. Die Kandidatinnen und Kandidaten Mit einer jungen und kompetenten Kandidatenliste geht die Union für Südtirol bei der bevorstehenden Parlamentswahl ins Rennen. 10 Kammerkandidaten und 3 Senatskandidaten sind in Südtirol maximal möglich, 10 Kammerkandidaten und 3 Senatskandidaten präsentierte die Union heute im Rahmen der Pressekonferenz in Bozen. Mehrere Wirtschaftsfachleute sowie Arbeitnehmervertreter sind auf der Kandidatenliste zu finden. Die Hälfte der Kandidaten sind Unternehmer, die Hälfte der Kandidaten sind Arbeitnehmer. Parteiobmann und Landtagsabgeordneter Andreas Pöder führt die Kandidatenliste für die Abgeordnetenkammer an. Parteiobmannstellvertreterin Christine Taraboi-Blaas kandidiert als Senatskandidatin für den Wahlkreis Meran-Vinschgau, der langjährige Gemeinsekretär von Ritten und Obmann der Rittner Bürgerliste Franz Gasser kandidiert im Senatswahlkreis Bozen-Unterland, der Quereinsteiger, langjährige Bankangestellte und Ex-Gewerkschafter Johann Lanz kandidiert im Wahlkreis Brixen-Pustertal. Die gesamte Kandidatenliste – Kurzüberblick – (Kandidaten mit Fotos siehe weiter unten): Abgeordnetenkammer 1. L.Abg. Andreas Pöder (Parteiobmann) 2. Harald Grünbacher (Parteiobmannstellvertreter – Arbeitnehmer, Verkehrssprecher Union) 3. Dr. Roland Stauder (Generalsekretär – Wirtschaftsfachmann und Politologe, Oberschulvizedirektor, Bildungs- und Schulsprecher Union) 4. Manfred Niederl (Wirtschaftssprecher Union, Unternehmensberater, Unternehmer) 5. Dr. Gudrun Mairl (Fachfrau im Bereich Wirtschaft; Sozial- und Arbeitsrecht; Freiberuflerin;) 6. Holger Gunsch (Unternehmer im Hotel- und Gastgewerbe, Pressesprecher Union) 7. Ingrid Piazzon (Arbeitnehmerin, Frauensprecherin Union) 8. Georg Brunner (Unternehmer im Bereich Beherbergung und Landwirtschaft), Sprecher für Landschafts-/Heimatschutz) 9. Peter Prugger (Sicherheitssprecher der Union; Unternehmer im EDV-Bereich, engagiert im Bereich Sicherheitspolitik, Gemeinderat in Moos i. Pass;) 10. Günther Pallhuber (Arbeitnehmer, Bezirksobmann im Eisacktal, vertritt die Bezirksobleute der Union in der Parteileitung) Senat Senatswahlkreis Meran-Vinschgau: Christine Taraboi-Blaas (Parteiobmannstellvertreterin, Bezirksobfrau Vinschgau, Bereichssprecherin für Familie-Arbeitnehmer-Soziales), Arbeitnehmerin Senatswahlkreis Brixen – Pustertal: Johann Lanz (langjähriger mittlerweile pensioniert Bankangestellter, Ex-Gewerkschafter, dipl. Familienassistent, gebürtiger Pusterer) Senatswahlkreis Bozen-Unterland: Franz Gasser (langjähriger Gemeindesekretär in Ritten, Obmann der Rittner Bürgerliste, Bereichssprecher für Sprache und Kultur Union).
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Union für Südtirol
Garibaldistraße 6 39100 - BOZEN
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