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Kulturhauptstadt BozenDie Forderung von Seiten italienischer Parteien, vorwiegend aus dem RechtenLager kommend, die Stadt Bozen in den Reihen der europäischen Kulturhauptstädte aufzunehmen ist absurd und ist auf keinem Fall vertretbar. Diese Äußerung vertritt, Oswald Werth, Bezirksbeauftragter, Bozen Stadt, der Union für Südtirol. Der Titel Europäische Kulturhauptstadt (bis 1999: Kulturstadt Europas, dann bis 2004: Kulturhauptstadt Europas) wird jährlich von mindestens einer europäischen Stadt geführt. Vorübergehend wird der Titel auch zwei Städten zugebilligt.
Mit Beschluss des Rates der Europäischen Union wurde am 13. Juni 1985 der
Vorschlag der damaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri umgesetzt. Dieser sah vor, jährlich eine europäische Kultur(haupt)stadt zu benennen, mit dem Ziel, die europäische Integration zu stärken. Der Europäische Rat verleiht den Titel auf Empfehlung der Europäischen Kommission, welche die Stellungnahme des Europäischen Parlaments berücksichtigen muss. Seit 1985 wird der Titel kontinuierlich jeweils für ein Jahr verliehen. Die italienischen Rechtsparteien. in erster Linie Alianza Nazionale, unter Führung von L-Abg. Alessandro Urzi, haben es in der Vergangenheit stets versäumt, sich nur annähernd für ein friedliches Zusammenleben zwischen der deutschen und italienischen Bevölkerung einzusetzen. Im Jahre 2002 hat sich die italienische Bevölkerung in einem Referendum gegen die Umbenennung von Siegesplatz in Friedensplatz ausgesprochen. Sollte sich der Europäische Rat für eine Verleihung an die Stadt Bozen aussprechen wäre dies eine Beleidigung gegenüber der deutschen Bevölkerung, so Werth abschließend.
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Union für Südtirol
Garibaldistraße 6 39100 - BOZEN
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