
Notarztdienst Unterland
Mehrmals war im Landtag in den vergangenen Jahren über die Notwendigkeit diskutiert worden, im Unterland einen eigenen Notarztdienst einzurichten, nachdem dieser Dienst bis heute von Bozen aus versehen werden muss, was entsprechende Nachteile für die Bevölkerung und die Rettungskräfte zur Folge hat. Entsprechende Anträge wurden bis heute mit der Begründung abgelehnt, dass das zu viel koste.
Nun hat die Bezirksgemeinschaft Überetsch- Unterland in ihrer Sitzung vom 9. Juni 2004 den einstimmigen Beschluss gefasst, an die Landesregierung und den Sanitätsbetrieb Bozen den offiziellen Antrag zu stellen, wenigstens in den Nachtstunden und an den Wochenenden beim „Weißen Kreuz“ in Neumarkt einen eigenen Notarztdienst einzurichten.
Dieser Beschluss war zustande gekommen, nachdem sowohl das „Weiße Kreuz“ Neumarkt als auch mehrere Bürgermeister der genannten Bezirksgemeinschaft die Notwendigkeit der Errichtung dieses Dienstes vorgebracht hatten, und die Nachteile für die Bevölkerung bei unveränderter Situation aufgezeigt worden waren.
Deshalb beauftragt der Südtiroler Landtag
Die Landesregierung,
dem Antrag der Bezirksgemeinschaft Überetsch- Unterland so bald als möglich nachzukommen und dafür zu sorgen, dass beim „Weißen Kreuz“ in Neumarkt zumindest für die Nachtstunden und die Wochenenden ein eigener Notarztdienst eingerichtet wird.
Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
Lt. Abg. Andreas Pöder
6. 7. 04

|