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Gunsch fragt Karl Anranter (Bezirk Bozen Stadt): Landhaus 12 verkehrstechnisch schlecht erschlossen!

Als "verkehrstechnisch schlecht erschlossen" bezeichnet Karl Anranter von der Union für Südtirol - Bozen Stadt das neue Landhaus 12 am Bozner Boden. Pressesprecher Holger Gunsch führte mit Karl Anranter folgendes Interview:
Holger Gunsch: Herr Anranter, wie viele Landesangestellte werden im Landhaus 12 arbeiten?
Karl Anranter: Es werden an die 580 Landesangestellte im Landhaus 12 arbeiten, wobei einige Abteilungen darunter sind, welche eine hohe Publikumsfrequenz aufweisen.
Holger Gunsch: Herr Anranter, wie viele Landesangestellte werden im Landhaus 12 arbeiten?
Karl Anranter: Es werden an die 580 Landesangestellte im Landhaus 12 arbeiten, wobei einige Abteilungen darunter sind, welche eine hohe Publikumsfrequenz aufweisen.


Herr Anranter, was werfen Sie der Landesregierung und der Stadt Bozen im Zusammenhang mit dem neuen Landhaus 12 vor?
Das neue Landhaus 12 ist verkehrstechnisch nicht gut genug erschlossen. Bei der Loretobuücke und bei der Unterführung an der Seilbahn-Talstation, wird es immer wieder zu längeren Warteizeiten kommen. Das Geld für eine besser Erschließung wurde an anderen Stellen ausgegeben. Mehr als eineinhalb Millionen Euro werden für den Bau der unnützen Museion-Brücke ausgegeben.


Herr Anranter, wie funktioniert die Anbindung an den öffentlichen Verkehr?
Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist leider nicht ausreichend. Es fehlen genügend Busverbindungen zu anderen wichtigen Knotenpunkte in der Stadt.




Neues Landhaus Bozner Boden/Museion Brücke: Falsche Prioritäten
Die Union für Südtirol wirft der Landesregierung und der Stadt Bozen vor, im Zusammenhang mit dem Bau der Museion-Brücke in Bozen falsche Prioritäten gesetzt zu haben. Das Geld werde an der falschen Stelle ausgegeben. Während im Zusammenhang mit dem neuen Landhaus am Bozner Boden für die Verkehrs-Flaschenhälse Loretobrücke und Unterführung an der Seilbahn-Talstation keine bauliche und verkehrstechnische Verbesserungen vorgesehen sind, wird für mehr als eineinhalb Millionen Euro eine unnütze und bereits hinlänglich kritisierte Museion-Brücke gebaut, kritisiert der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder.

Im neuen Landhaus 12 am Bozner Boden sind 360 Büros mit 580 Arbeitsplätzen errichtet worden. Die ersten Abteilungen (Informationstechnik, Astat, Ämter der Abteilung Arbeit, die Stiftung Vital, die neue Pflegeeinstufungs-Dienststelle) wurden vor wenigen Wochen bezogen.
Pöder bemängelt, dass teilweise - trotz Parkgarage – ein Parkplatzproblem besteht, dass die Zufahrten sowohl für die Beschäftigten aber vor allem auch für die Bürger regelrechte Flaschenhälse sind. Auch die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht ausreichend. Es fehlen genügend Busverbindungen zu anderen wichtigen Knotenpunkten in der Stadt.
Pöder: „Die Museionbrücke wird gebaut, das ist klar, aber man muss sich wundern, wie falsch die Stadt- und die Landesverwaltungen die Prioritäten setzen. Da wird zwar für das Museion eine Infrastruktur geschaffen, die mehr als fragwürdig ist, für ein neues Landhaus mit voraussichtlich hoher Besucherfrequenz werden die verkehrstechnischen Voraussetzungen nicht geschaffen.“

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